162 VII. Die Gravitation.
sie müssen jetzt ihrerseits dem Körper S das zu seiner Verdichtung
erforderliche Raumcontingent stellen, was bei der Constanz der
Zahl der Krafteentren offenbar nur unter gleichzeitiger Volum-
vergrösserung der letzteren, also negativer Schwankung möglich ist.
Kine solche Constanz der Zahl der Krafteentren ist uns aber
in den intermundanen Aethermassen gegeben, und berücksichtigen
wir hier noch ihren relativ maximalen Spannungsgrad, welcher
ganz besonders bei der Aufwärtsbewegung in Betracht kommt,
indem er die provocirte additionelle Spannungssteigerung energisch
zurückweist und dadurch dem anderweits wenig begünstigten extrin-
siven Bewegungsmomente zum Siege verhilft, so müssen wir in den
Volummodifikationen der Weltkörper sammt ihren Spannungssphären,
einen wichtigen und ausreichenden Hülfsfaktor für die thatsächliche
alternirende Wiederherstellunz des gegenseitigen Uebergewichtes
der beiden Bewegungsmomente erkennen. Die durch dieselben be-
dingten Spannungsschwankungen der intermundanen Aethermassen
können selbstverständlich stets nur an der äusseren Grenze der
Spannungssphären auftreten, bleiben also beständig mehr oder we-
niger streng localisirt, ohne sich über grössere intermundane Aether-
gebiete auszudehnen. Ausserdem muss ihr Auftreten als ein gleich-
falls ganz allmäliges vorgestellt werden. Die in Fig. 49 versinn-
lichten Grenzwerthe der Volummodifikationen fliessen in allmäligen
Abstufungen in einander, so dass die Wirkung dieser Modifikationen
eine . ununterbrochene bleibt. Wir haben diese Grenzwerthe nur
desshalb in den beiden Wendepunkten einander schroff gegenüber-
gestellt, um die Unmöglichkeit einer andauernden Domination
des einen oder andern der beiden Bewegungsmomente im Prinzipe
anschaulich zu demonstriren.
$. 18.
In Fig. 49 bezeichneten wir nur zwei, eine nach rechts, die
andere nach links geneigte Bewegungscurven. Allein bei der hier
vorausgesetzten durchaus gleichmässigen Abstufung der Aether-
schichten könnten deren zahlreiche möglich sein. Die hier senkrecht
zur Milchstrassenebene stehenden Bahnebenen könnten um die Achse
CP gedreht, d. h. nach allen lateralen Richtungen gestellt werden,
ohne die Gültigkeit unserer obigen Assertionen irgendwie zu beein-