Die drei genannten Bedingungen sind in biologischen Ob-
jekten leider selten erfüllt, das gilt insbesondere für
die Elektronenmikroskopie, da hier häufig die cytologi-
ni schen Einzelheiten in den Zellen vom Computer nicht diffe-
renziert werden können. Eine Ausnahme bilden hier z.B. die
Cn Mitochondrien.
Zur Zeit beobachtet man die Entwicklungen verschiedener
optomanueller Systeme. Es ist nicht mdglich, im Augenblick
einen vollständigen Überblick zu geben. Das technisch
schwierigste Problem ist die Übertragung der optischen
Beobachtungen in einen Computer mittels einer manuellen
Transformation. Über die Klassifizierung der Gewebe ent-
scheidet bei allen Systemen das menschliche Auge mit dem
on nachgeschalteten Gehirn. Das menschliche Gehirn ist in
schie- all den Fällen den Scanninstrumenten überlegen, wo einer-
seits verschiedene Gewebe gleiche Graustufen haben und
anne andererseits gleiche Gewebe verschiedene Graustufen be-
kt“ sitzen.
3- Zur Zeit gibt es mehrere Lösungen für die Übertragung des
optischen Eindruckes auf ein automatisches System.
1. Beim einfachsten Verfahren wird mit Hilfe einer Tasta-
Llen tur die beobachtete Lage der Auswertungspunkte in ein Re-
zun- chensystem übertragen. Seit Jahren wird ein solches Sy-
stem von Weibel bei der stereologischen Auswertung ver-
wendet. 1?
2. Die TeilchengrdBenanalyse mit Z&hlungen kann mit dem
ns automatisierten TGZ 3 von Zeiß durchgeführt werden.
Bn Dieses verkesserte Instrument hat den Vorteil, daB auch
or mehrere Größen, die eine Struktur besitzen, zusammenfas-
; send registriert werden können. Dazu benötigt man aller-
dings eine spezielle elektronische Schaltung.
3. Von Cowan und Wang wurde 1973 ein System entwickelt,
welches mit Ultraschallsendern und Detektoren die Lage
eines Spezialstiftes auf einer Registriertafel, auf der
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