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Drittes Kapitel.
nom P besitzt diese Eigenschaft nur in dem Falle p — 4? -J- 1,
lind folglich ist dasselbe mit der Function 2 P — Q der Fall.
Wenn p — 4t -f- 3 ist, so sind die Coefficienten der von den
Enden gleich weit entfernten Terme der Function 2 P — Q ein
ander entgegengesetzt gleich. In der That sind dann die Coeffi-
~ : — k
cienten von x 2 und x k in der Function 2 P— Q
2 m k — n k und n k — 2 m k .
Um die Werthe der Coefficienten A 2 , A. a , .. . von X { zu erhal
ten, nehmen wir an, es sei X eine der Zahlen
1,2 ,3,..., (/> — 1),
und h ein ganzer Exponent, für welchen
a /l = X (mod. p)
ist. Endlich bezeichnen wir noch mit S x die Summe der A. ten Po
tenzen der Wurzeln der Gleichung X i = 0. Dann ergiebt sich
S — r a h + <i _J_ r a ,l + i: _|_ . . . | r a h +P—^
und daraus geht hervor, dass S x — y i ist, wenn h gerade, d. h.
wenn X quadratischer Rest von p ist. Dagegen ist S x = y 2
oder gleich — 1 — y { , wenn h ungerade, d. h. wenn X quadra
tischer Nichtrest von p ist. Auf diese Weise lernen wir die Sum
men der gleichen Potenzen der Wurzeln von (6) kennen, und
die Coefficienten A 2 , A s , ... lassen sich darauf mittels der For
meln
s i — V\ =
$2 V\ + 2 A 2 — 0,
Sj — U\ S 2 —(— 2 A 2 8, -|— SA^ = 0,
berechnen. Wir können danach A k durch eine ganze Function
von y, ausdrücken und diese Function durch Anwendung der
Gleichung (5) linear machen.
538. Die vorstehende Entwicklung führt zu einem wichti
gen Satze, den wir nicht übergehen dürfen.
Wir wenden uns wieder zu der oben erhaltenen Gleichung
Verwandelt man ?/, in y 2 , so folgt
= * + O P 2 •