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fleine Gemächer“ zu reines ‘Chlor angewendet wird,
oder Unter zu ſtarkem Feuer die Entwidlung' ge:
ſchieht, Wenn man äber nach" dem Berhältniſſe der
Eemáächer, ſ<wächere oder ſtärkere Säuren“ und dieſe
ganz kalt gebraucht, oder ſalpeterſaure Dämpfe ent-
wideln läßt, dann Eönnen’ fie auch faft bei. allen
epidemifchen Krankheiten angewendet werden, fo daß,
wenn man bei dem erften, wo z.B, Scharlachfie;
ber ausbricht, diefe Näuchering gleich’ antvendet, da
feine weitere Anftedung mehr zu’ fürchten ift; ins
dem nach den bisherigen Erfahrungen Fein Grund
zum Mißlingen, wegen Koftfpieligfeit oder unange:
nehmen Geruches ( welcher dem’ füßlichen' Geruche
der Scharlachfieberkranfen 2, noch’ weit vorzuziehen
it) vorhanden ift *),
Wir finden nun ferner, daß’ ein Ungenanntet
einige Bemerkungen über die oben atigeführte An:
ſicht des Hrn. Prof. van der Boon Meſh
macht, die in Folgendem beſtehen: er zweifle nicht,
ſagt er, an der Zerſeßzung dèt' genanntén vier Luftz
arten durch Chlor; doch meine er, müfje man fich
erſt von ihrer Gegenwart in’ einer folchen angefted-
ten Luft überzeugen, um nicht allenfalls’ die Räus
Herungen nuglos anzuwenden, im Falle fie gar
nicht vorhanden wären.” Bei der Anmerkung über
die mögliche Veranſtaltung einer Chlorräucherung
im Freien von Hrn. Luiscius' fügt er hinzu, wie
man wohl bei ſolchen Gegenden zu Werke gehen
müßte, wo bie Krankheit in ihren Verheerungen' eine
große Ausdehnung erhalten hat; — auch. ſollte" die
Zahl ſolcher Apparate beſtimmt feyn, und die Zeit,
welche ſie erfordern, um in Thätigkeit gefeßt zu werz
den, Zuletzt gibt er auch noch am, ob man fich
+ *) Allgemeene Konst = en ’Lietterbode' 1826, N0,49, bl,
333 — 342,
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