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vermag, fo {ließt man daraus, daß fie nur halb fo
gut iſt, als die zuerſt unterſuchte.
Es verſteht ſih, daß bei dieſer Prüfungsart
ſtets von demſelben Kattun angewendet wrrden muß,
der anfangs zur Unterfuhung det guten Pottaſche
diente.
Will man auf dieſe Weiſe den wirklichen Ge-
halt einer Pottaſche an Kali erforſchen, fo ſtellt
man den erſten Verſuch, worauf fih die Schäkung
der künftigen gründet, mit 1 Gran reinen Kali’s
ſtatt der Pottaſhe an. Das Uebrige bleibt fich
dann gleich.
Wem keine genaue Waage zu Gebote ſteht, der
kann fich zur Abwägung eines Grans fo helfen, daß
er, z. B., 4 Loth oder 120 Gran Pottaſche ab-
wágt , dieſe in 594 Waſſer aufiöſ’t und von dieſer
Auflöſung £ Loth zur Unterſuchung nimmt, welches
dann gerade 1 Gran Pottaſche enthalten wird.
Schhauplag, 198. Bb.