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Hamaden, II)
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von einer‘ Durchfchnittsfläche oder dem Hirnende
nach der Richtung des Durchmeſſers dur einen
Spalt oder Sägefchnitt der Länge herunter in
zwei Hälften; fo ftellen fi) auf der Spalt: oder
Sägefläche üfterd mehrere gegen die Achſe hin ſich
verdunfelnde Farben dar, welche in Flammenform
zuſammenlaufen, ein glänzenderes, meiſt dichteres
Anſehen wie das übrige Holzgewebe haben, mit die-
ſem nicht ſehr feſt zuſammenhängen, gleichſam dar-
auf wie Blätter zu {wimmen ſcheinen und von
den Holzarbeitern Spiegel genannt werden. Diefe
ſogenannten Spiegel find: aber, ihrer Anzahl, Größe
und Figur nach, ſehr verſchieden, Bei manchen
Holzarten zeigen ſie ſih beträchtlich breit und in die
Augen fallend, wie bei der Buche, der Eiche, U. f,,
bei andern hingegen fo fchmal, Elein und verborgen,
daß fie nur mit Mühe und Aufmerkſamkeit zu ent-
deden find, 3. DB. bei der Pappel, der Weide, dem.
Meißdorne u. f. Außer diefen Spiegeln offenbaren
fih auf den Zrennungsflähen audh Linien oder
Streifen, welche unter einander parallel nach
der Richtung der Längenlinie des Stammes laufen
und -ſih meiſtens dur ein dichteres Anſehen und
eine dunklere Färbung unterſcheiden, die nach der
gegen die Achſe des Stammes zugerichteten Seite
oft heller ausſchattirt iſt. Je mehr aber die Tren-
nung des Stammes der Länge herunter von der
Hirnendenflähe aus nach einer Chordenlinie
unternommen wird, um fo breiter zeigen fich die der
Länge nach herunterlaufenden Linien oder Streifen,
weil ihre äußern Schichten durdy den Ehordenfchnitt
in einer ſchiefern Richtung durchſchnitten werden,
als die äußern mehr nach der Rinde zu befindlichen
Jahreslagen. Holzſtämme, die einen krummen
Wuchs haben; geben bei einer Trennung vom Hirn»
ende aus in ſenkrechter Richtung , nr die geraden
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