Full text: Der vollständige Feuerzeugpraktikant

   
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dieſelben 4 Zoll lang und 4 Boll. hoch vom Zinn 
eingefaßf waren. Auf der einen Seite lief das Zink 
quer durch und verband zugleich zehn Kupfer: und 
zehn Zinfplatten, auf der andern Geite hatte er einen 
Zwiſchenraum von 1 Zoll zwiſchen der Zinneinfaſſung 
des Kupfers und derjenigen des Zinkes gelaſſen. An 
jeden Rand der verbindenden Zinneinfaſſung war 
eine Art Zange gelöthet , beſtehend aus einem gebo- 
genen Meffingbleh und verſehen mit einer Schraube, 
um die beiden Wangen der Zange zufammenzudrüfs 
ken. Der Abſtand der beiden Zangen von einander 
betrug 2 Zoll. Die Wirkung dieſer Schrauben iſt 
leicht begreiflih, denn der größere oder geringere Dru 
auf den Verbindungsdraht bewirkt einen größern oder 
geringern Grad des Glühens, 
$. 28. Hare’5 galvanıfher Deflagrator. 
Dr. Hare hatte die Bemerkung gemacht , daß 
das durch eine oder zwei galvanifche Doppelplatten 
bewirkte Glühen den höchſten Grad der Intenſität 
erreichte, ſobald die Platten von der Säure umgeben 
waren, mit welcher man fie zu erregen pflegt, und 
daß es fpaterhin wieder abnahm, während doch die 
Wirkung der Säure binnen dieſer Zeit zugenommen 
haben mußte. Dieſes brachte ihn auf den Gedan- 
ten, daß die höchfte Wirkung eines großen. galvani- 
hen Apparates noh gar nicht erlangt worden ſey. 
Die Platten werden gewöhnlich in verfchiedene Tröge 
geſtellt, die ſelten mehr als zwanzig Paar aufnehmen. 
Bei dem großen Apparate der Royal Inſtitution, 
mit welchem der berühmte Da vy ſeine Verſuche ans 
geſtellt hat, nimmt jeder Trog nur zehn Doppelplat- 
ten auf. Es mußten aber nun hundert Mal zehn 
Doppelplatten nah und nach in Die Säure eingefeßt 
und mit einander verbunden werden, ehe die Pole 
ihre Wirkung äußern konnten. Die und, welche 
     
     
   
   
     
  
    
   
   
   
    
    
    
    
  
   
    
    
    
     
    
  
   
	        
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