8ij IV. Die Weltzonen.
Grenzpunkt der beiden Zonenscheiden. Bei Ausstossung des zweiten
Verdichtungsmomentes nach Reihe 777 behalten nun die beiden
Krafteentren o und p ihre Lage unverändert bei, indem sie yermöge
ihrer intensiveren negativen Verdichtungsenergie jeder weiteren
Verrückung widerstehen. Die perpendikularen V erbindungslinien
zwischen ein und demselben Krafteentrum zweier Reihen bedeuten,
wie leicht ersichtlich, die Beibehaltung der Lage, die schrägen
Verbindungslinien hingegen eine Lagenveränderung. Das dritte
Verdichtungsmoment nach Reihe Z/V versetzt jetzt auch die beiden
Kraftcentren n und gq in die höheren Widerstand leistende Spannung,
welchem bei der Ausstrahlung des vierten Verdichtungsmomentes,
laut Reihe V, die Kraftcentren m und r folgen u. s. w. Zur besseren
Veranschaulichung der Volumveränderungen der Kraftcentren wieder-
holen wir die Reihen unter Ersetzung der blosen Mittelpunkte durch
das Gesammtvolumen. Beiden Reihengruppen kommt, wie unmittel-
bar ersichtlich, ein und dieselbe Bedeutung zu. Nach dieser Figur
begreifen wir unter dem Gebiete zwischen m und r die deutlich
charakterisirten Zonenscheiden, die mit der Entstehung der Welt-
zonen unabänderlich sich constituiren müssen, ebenso wie die
Zwischenraumssubstanz bei dem hypothetischen Entstehungsprozesse
der Kraftcentren. Wenn daher auch die Accumulation der eigenen
Verdichtungsmomente einer Weltzone, als unzureichende Ursache
einer endlichen Abgrenzung der letzteren, beanstandet werden
könnte, so erschliesst sich uns in der allmäligen Entwicklung der
Zonenscheiden ein umso überzeugenderes Prinzip des Widerstandes,
das seinen regulirenden Einfluss auch gegenüber dem energischsten
Entwicklungsprozess einer Weltzone geltend machen muss. Nach
Figur 21 wäre der Weltzone € unabweislich bei 9, nach Aus-
strahlung des vierten Verdichtungsmomentes Reihe V, eine Grenze
gesetzt, indem von hier an bei den Krafteentren m, n, o.... aus-
schliesslich negative Schwankung der mittleren Dichtigkeit vor-
herrscht.
Die negative Schwankung der unter der Zonenscheide begriffenen
Kraftcentren braucht keinesweges den Maximalwerth mit einem
Schlage zu erreichen, sofern wir uns, wie bei obiger Figur, noch
an einen Bildungsprozess aus dem hypothetischen absoluten Gleich-
gewichtszustand anlehnen. Die erste Steigerung der negativen
Schwankung kann eine sehr geringe sein und sich zuerst über das
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