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handlung mit dem Achate eine gleihmäßige Ihöne Bo-
litur zu extheilen. ?
Der dur< das Einweichen im Waſſer ſich ablöfende
fohlige Ueberzug des Metalls enthält in ſeiner Maſſe
immer no< Metalltheile in Form eines feinen Pulvers,
deren Wiedergewinnung dadurch erreicht wird, daß man,
nachdem ſih eine größere Menge dieſer kohligen Maſſe
angeſammelt hat, dieſelbe in einem heſſiſhen Tiegel mit
ihrem gleichen Gewichte Boraz zufammenfhmekt; die am
Boden abgeſchiedene Legirung wird zur Weiterverwendung
aufbewahrt; zu erwähnen iſt hierbei, daß man die Maſ-
jen, welche nach der Argentirung zurü>bleiben, na< der
Qualität der verwendeten Legirungen fortirt und ſie nicht
dur) einander bringt.
Von vorzüglicher Schönheit gelang dem Hun. Dr.
Fle> nach dieſem Verfahren die Verſilberung des Eifens,
melde er auf ganz gleiche Weiſe, wie eben erwähnt,
ausführte. Das Silber wird mit Königswaffer behandelt
und je nach der Löthigfeit des zu erhaltenden Weberzugs
das Kupfer gleichzeitig in Löſung genommen, Salmiak
nach obigem Verhältniſſe zugeſeßt, eingedampft und mit
Leinöl und Kalk gemiſcht. Die Menge des zu verwen-
denden Binde: oder Reduktionsmittels: Theer, Leinöl
oder Terpentin läßt ſi< genau quantitativ niht beſtim-
men, was au< um ſo weniger nothwendig erſcheint, als
der Kohlenſtoffgehalt derſelben ein ſo reichlicher iſ, daß
man, ſobald ein gehörig fügſamer Brei aus Metallſalzen,
Kalk und obigen Bindemitteln dargeſtellt wird, überzeugt
ſein kann, daß es an Kohle niht fehlt. Weſentliche
Bedingung bei der Verwendung dieſer Bindemittel iſt
möglihfte Reinheit an anhängenden Waffertheilen, da
dieſe den Proceß verlangſamen, den Kitt weniger bindend
auf der Metallflähe machen und leiht eine Oxydation
derſelben zur Folge haben.
Indem Herr Dr. Fle> dieſes Verfahren zur Oef-
fentlichkeit bringt, iſ er der Ueberzeugung, durch daffelbe
manche gefühlte Lücke auszufüllen, wie er denn auh
glaubt, daß fich durch eine andere Wahl in der Qualität