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Sa Wirkung der Magnete nach außen.
seine Pole verbindenden Stück weichen Eisens versieht. Bei
7
hufeisen-
förmigen Magneten ist die entmagnetisierende Wirkung schon ohne Anker
gering, da die Wirkungen der nahe beisammen
gelegenen Pole sich teilweise kompensieren; der
Anker besteht einfach aus einem kurzen geraden
Eisenstück (Fig. 7).
zwei gleiche Stäbe mit entgegengesetzten Polen
nebeneinander und vor jedes Ende einen Anker ab
und cd (Fig. 8).
Es empfiehlt sich schon,
Bei Stabmagneten legt man
bei der Herstellung
den Anker vorzulegen, da die Gegenwirkung der
Enden natürlich auch während des Magnetisierens
Bei der Herstellung durch Streichen
bewegt man in diesem Fal
hinderlich ist.
le den erregenden Mag-
neten, ohne ihn abzuheben, im geschlossenen Kreise
herum. Die Wirkung des Ankers erklärt sich
leicht aus der Entstehung von influenziertem
Magnetismus im Anker, dessen Pole (s. Fig. 8)
denen des Magneten selbst entgegengesetzt sind
und deren Wirkung teilweise aufheben.
Die vielfach verbreitete Meinung,
Fig. 8
man könne einen Maeneten durch all-
mähliches Anhängen immer grösserer Gewichte an den Anker verstärken, ist
gänzlich grundlos und widerspricht dem Gesetz der Erhaltung der Energie,
wie aus den Ausführungen des $ 47 über die
weiteres hervorgeht.
„magnetische Energie“
ohne
Magnetische Magazine oder Lamellenmagnete nennt man aus
mehreren Einzelstäben zusammengesetzte größere Magnete.
Fig. 9.
Die leichtere
Herstellung und Magnetisierung dünner Stäbe ist der Anlaß zu dieser An-
Die Enden
ordnung.
solcher Magazine hält man nach
dem Vorgange
Coulombs bisweilen durch eine sogenannte Armatur aus weichem Eisen
(neuerdings wohl auch als „Polschuhe“
Drehspulgalvanometern (s. Kap.
bezeichnet) zusammen (Fig. 9).
Praktische Anwendung finden derartige Lamellenmagnete u. a.
in den
„Elektromagnetismus“).
$ 7. Wirkung der Magnete nach außen. Wir haben bisher dreierlei
Wirkungen eines Magneten kennen gelernt: 1. Die Anziehung unmagnetischer
Eisen- oder ee 2. Die Anziehung un gleichnamiger bzw. die Abstoßung
gleichnamiger Pole. 3. Die Influenz.
Eine nähere Düne zeigt, daß die zuerst genannte Wirkung als
eine Kombination der zweiten und dassn zu betrachten ist. Betrachtet man