Untersuchungen mit den optomanuellen Systemen benötigen
| einen höheren Zeitaufwand als solche mit den Scan-Verfah-
ren. Andererseits können jedoch nahezu alle diejenigen
wr Strukturen erfaBt werden, die das Auge diagnostizieren
kann. Ein weiterer Vorteil ist der relativ niedrige Preis
dieser Geräte; das ist insbesondere in einer Zeit, in der
im wissenschaftlichen Sektor die Subventionen gekürzt
werden, wichtig. Veröffentlichungen über die neueren opto-
land manuellen Systeme sind noch nicht häufig; jedoch ist zu
erwarten, daß sie in den nächsten Jahren schnell anwach-
; sen werden.
Die Fig. 1 zeigt den Aufbau eines optomanuellen stereolo-
gischen Auswertesystems für die Hirnforschung. Dieses ist
ohne Schwierigkeiten zu erweitern und verbessern. Wichtig
ist, daß diese Kombination von der Makroskopie über die
tes Lichtmikroskopie bis zur Elektronenmikroskopie verwendet
m werden kann. Die Ergebnisse, die mit dem MOP II und die-
jenigen, die mit dem TGZ 3 gewonnen werden, können auto-
matisch on oder off line in einen größeren Tischrechner
übertragen werden. Ich gebe der off line Registrierung den
Vorzug, z.B. in einen Streifenlocher, da während der Mes-
~ sung hdufig noch nicht bekannt ist, ob in den Werten noch
= unbekannte Faktoren versteckt sind; diese lassen sich mit
Hilfe des gespeicherten Datenmaterials ohne Neuauswertung
PD gegebenenfalls auffinden.
if, Aus der Makroskopie des Gehirns sei ein Auswertungsbei-
spiel gegeben. Das fixierte Gehirn wird dazu in Scheiben
tr, von 0,5 bis 1 cm Dicke geschnitten und diese Scheiben in
nn durchsichtigen Plastiksäcken eingeschlossen. Derartig
verpackte Scheiben können direkt stereologisch z.B. mit
einer Rasterplatte ausgewertet werden.
me Es wurden die etwa gleichgrofen Gehirne des Menschen und
eines Flaschennasendelphins (Tursiops truncatus) vergli-
chen. ®" Die Hirnrinde, in der die übergeordneten Funktio-
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