Ferritgehalt etwa 50%. Die Glühungen und die daraus resultierenden Restaustenitgehalte sind in Tabelle 3 Wa
zusammengefaßt und in den Bildern 1 und 2 graphisch dargestellt. run
Das
Tabelle 3: an Tan eRe ang
' Variante | ° min v [%
25CrMo4 | 400 5[ 430 >
| 400| 15| 735, Res
I 400 25 9.10 ı Hol
| 500 5| 345] die
ı S00 15 4.05 |
ii s00[ 28] 3200
Sw %
| 6007 15| 3.65
600 25 4.40 ı [1
|15CrNi6 | 300 5 © 10.05 | 2
300 4.10 3
40 5| 490, 4
400 IS} 10.15 ı
400 | 25] 8.50 | (5
500 5| 1.05 | [6
© 500 15 1.25
500 25| 0.95 [7
Im Falle des 15 CrNi 6 liegt die optimale Wärmebehandlung im abgesteckten Parameterfeld. Der Restau-
stenitgehalt liegt gleich hoch wie bei dem 25 CrMo4, obwohl der Kohlenstoffgehalt wesentlich geringer [8
ist. Im Falle des 25 CrMo 4 ist auf Grund der Ergebnisse anzunehmen, daß bei tieferen Temperaturen und
langen Zeiten der erreichbare Restaustenitgehalt noch angehoben werden kann. Fiir eine Umsetzung auf die [97
groBtechnische Produktion (kontinuierliche Gliihung) sind die Haltezeiten um etwa einen Faktor 10 zu hoch.
Diese Untersuchung versteht sich allerdings als Überprüfung einer möglichen Nutzung des TRIP-Effektes [10]
in Stählen, die in der einschlägigen Literatur bisher noch keine Beachtung finden. [11]
[12]
4. Zusammenfassung und Ausblick [13]
Die verformungsinduzierte Martensitbildung (TRIP-Phénomen) beeinflußt die Kombination von Festigkeit [14]
und Duktilität von niedrig legierten Dualphasenstählen wesentlich. Das Material zeigt neben der geringen
Dehngrenze eine hohe Zugfestigkeit auf Grund des verbesserten Verfestigungverhaltens. [15]
Es werden zwei Legierungen mit 0.2% C, 1.5% Si, 1.5% Mn und 0.2% C, 2.0% Si, 1.0% Mn untersucht. [16]
Der fiir den TRIP-Effekt notwendige Austenit wird in diesen niedrig legierten Stählen durch eine spezielle
314 Prakt. Met. Sonderbd. 26 (1995)