48 Terentus
erhielt jebo< den Repuls. 6) M. T., rôs
miſchex. Ritter, 32 nah Che. angeklagt we-
gen ber Freundſchaft mit Sèjanus (ſ. d+), dod)
vertheidigte er fid kräftig gegen die Ver-
Yäumber, welche exilirt wurden, während
er felbft unangetaſtet blieb. (Lb.)
Terentus (rôm. Top.), Plag auf
dem campus Martius tn Rom an bem
Tibris, wo die ſäculariſhen Spiele gefetert
und geopfert wurde.
Teres (bot. Nomenc".), cylir.driſch, wal»
zenförmig, lang geſtre>t, im Querdarch-
ſchnitt mehr oder minder zirfelfórmig.
J eres, 1) T. I, König der Odryſen
(. 8.), vermuthlich thrakitcher Feldherr
beim verfiihen Heere, legte den Grund zum
Dpryfenreich durch. die Vereinigung einiger
benahbarten Völkerſchaften z fein Sohn und
Nachfolgex war Sitalkes (\. d.). 2) I. Ir,
thrakiſher König, welcher von Hhilippos
feines Landes beraubt worden war und bei
den Athenern Hülfe ſuchte. (Lb,)
Serefis (gr.), genaue Beobadtung,
Bewachung.
Teres musculus m aj OL, minor
(Zeresmusteln, Anat.), | Runde
Muskeln.
TTrespol (Geogr.), Stadt im Obwod
Biala der Wojewodſchaft Podlachien (Kde
nfgreich- Polen), am Eînſluß der Koſna ín
den Bug; hat einigen Handel, Hauptzolle-
amt, 1000 Ew. , darunter viel Teutſche.
Ter&ti-acuminatus pappus
(Bot.),, drathförmia zugelpigte Samen:
Brone. Tereti-flexuösus, einem
bin und her gebogenen Gylinder gleichen».
Teretiüsculus (d. Romerc), runbs
lich, gleich did. walzenförmig, aber im
Durch!chnitt nicht ganz zirkelrund, ſondern
ewas. zuſammengedrückt.
Teretron, Tä&retrum ‘(d. 9%,
Chîr.), fo v. w. Zrepen.
Zireus (Mytb,), f. unter Phtlomela.
Zerevintum (Treventum, Tri»
ventumr, a. Geogr.), Stabt im Samnis
texlandz jeßt Trivento.
Verf (Geogr.), |. unter Tlemſan,
Verga (Geogr.), 1) Stadt in der Pro-
vinz Er-Riff des afcikaniſhen Reiches Fez
(des Kaiſerthums Maxokêo) z hat 3000 Ew.
meiſt Fiſcher, welhe Handel mit getro>ne-
ten Fiſchen treiben. - In der Umgegend
wohnen Araber au? dem Stamme Schar:
Ehiaz 2) fo v. w. Zuatik.
Tergaäza (a. Geoge.), Stabt in Afri-
fa, wurde im dritten punifhen Krieg von
den Römern. erobert.
Tergeminus (lat ), 1) dreifach; da-
ber Tergeminus (Myth.). fo vo. w.
Gerberus (fe d.), weil er $ Köpfe battez
Zergemina, ſo v. w. Hefate (f. d.),
wegen ihres dreifachen Erfcheinens im Sims
mel ale Luna, auf der Erde als Diana, in
der Unterwelt ald. Proferpina; Terg®-
Teridates
mini, 1) 3 Ander, welche zugleich gebos
ren werden, Drillfnge. 2) (bot. Nomencl.)
f. Trigeminus, Triplicate binatus,
Tergifte (Tergëſtum, Lergtr
firum, a. G’oge.), Stadt in Sfieien am
norböftlichen Buren des adriatiihen Meer
res, welhex daber tergestinus 81-
nus hieß. Den Römern wurde 2. in dem
Kriege gegen bie Sapoden bekannt, und
Xugufug z0g die Stadt mit dem Gebiet zu
Stalien
erhob fi durch Gewerbe und Handel, für
den I. um fo bequemer lag, weil von den
Küſten Italiens hierher die kürzeſte Uecbers
fahrt war. I. war ſcon früher (vielleicht
unter Bespaftanus) rômiſche Colonie ges
worden; jest Zrieft. (Lb.)
Zergiläni (a, Geogr), Volk in Lucas
níev,
Têérgipes (3col.), fe Rüdenfuf.
Sergiverfatiön (lat), 1) efgentiih
Zuwendung des Rüden; 2) Abwendung
von Einemz daher: 8) (Rehisw.), das Vers
laſſen der Sache von Seiten des Hnklägers,
Die Folge der ©. war, daß der Angeklagte
aus der Zahl der Angeklagten gefteichen
wurde und dex Kläger die Sache niht wies
der aufnehmen dürft; auh traf Lesteren
noh eine Strafe, Qerainerfiren, 1)
Ausflüchte ſuchen, Winkelzüge machen z 2)
Sachen in die Länge zu ziehen ſuchen. (Lb.)
D erglou (Geogr.), Spige der juliſhen
Alpen tm Königreihd SUgr’en (Oeſtreich) y
im Kreiſe Laibach, în dex Nähe der Jſons
zo- und dex Savequellenz hat 10,194 (n. A,
nur 9296) Fuß, auf der nörblichen ©eite
viel Eisberge und Eisthäler , wurde 1782
von Haquei zum erften Mal beitiegen und
nach der Zeit mehrmals beſucht. (Wr)
Tergo (ital., Höfgem.). der Raden,
die Küdjeite, daher a tergo, auf dee
Küdfeite, z DB. eines Werhfeid u dgl.
TereGoes (Geogr.), fo v. w. Soes
(Geogr.). Tex-Gouw, ſov. w. Gouda,
T ergoläve (a. Geogr.), Ort in No
ricumz jest Bögalabrud, n. And. Lambad).
Têrgoviſt (Têrgowiicht, Gerät.)
ſo v w. Tirgoviſt.
Jerhal (Geogr.), ſo v. w. Furtol,
Zerhouna, 1) Gebirg indem Reiche Tri»
poli (Afeita), Im Süden von der Stadt
Setpolt Hiegend; enthält fhöne, wehl ans
getaufe Ebenen; 2) arabiſcher Volkes ſtamm
an und auf dieſem Gebirge nomadiſicend.
Sería (a. Geogr.), 1) Stadt ober Berg
in Troas, deſſen Anz ober Einwohner im
teojenifhen. Kıteg unter Merops Söhren
den Téoern zu Hülfe kamen; 2) fo dv. w.
Gallus. Zerias, Fluß auf der öfflichen
Seite von S’chtien bei Leontini; jet der
ſüdliche Arm Lentini, der nördliche Guaraa
Lunga. :
TF erid ates, fo dv. tv, Tiridates.
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3. wurde immer widtiger und
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