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anderen Fällen wurde der Stadtbauamtsingenieur Herr Carl Gabriel von der Commission zu
Rathe gezogen.
Alle Maassen wurden, so oft keine besondere Bezeichnung beigefügt ist, in Wiener Klaf-
tern (1 Klafter — 6 Fuss — 1:8966 Meter) und Wiener Eimern (1 Eimer — 40 Maass — 1-792
Cub. Fuss — 56-59 Litres) angesetzt.
Der Ausdruck „Härtegrad“ wurde in der üblichen Weise gebraucht, indem durch den-
selben für 100.000 "Theile Wasser die Anzahl der Gewichtstheile von härtemachenden Bestand-
theilen in Kalk-Aequivalenten angegeben wurde. Der Ausdruck „Permanenthärte“ gibt jenen
Bruchtheil der härtemachenden Substanzen an, welche auch nach dem Kochen in Wasser
gelöst bleiben. — Die angeführten Härtegrade sind übrigens durchgängig aus den gewichts-
analytischen Ergebnissen berechnet und wenn auch mittelst Seifenlösung gewonnene Daten da
oder dort mit aufgeführt wurden, so wurde denselben doch aus den in Beilage III entwickelten
Gründen nur ein geringer. Werth beigelegt.
Endlich ist besonders hervorzuheben, was auch Seite 118 und 122 des Berichtes angeführt
wurde, dass man es bei der Verschiedenheit der Meinungen, welche in Bezug auf den durch
die Erfahrung festzustellenden Reductionscoefficienten bestehen, vorgezogen hat, sämmtliche
Wasserquantitätsmessungen, welche im III. und IV. Abschnitte enthalten sind, ohne Kinfüh-
rung irgend eines Reductionsco&ffieienten in Ansatz zu bringen. Es versteht sich jedoch von
selbst, dass, so oft eine Vergleichung mit einer auf anderem Wege gewonnenen Ziffer z. B.
mit der Ziffer des Bedürfnisses von Wien angestellt wurde, ein reducirter Werth eingeführt
worden ist. Dieser Coefficient wurde mit 0:75 angenommen, d. h. es wurde ein volles Viertheil
von den obgenannten Wasserquantitätsangaben in Abschlag gebracht, nämlich jene Ziffer,
die als Mittelwerth jenes Ausfalles angenommen werden kann, welcher in der factischen Lei-
stung einzutreten pflegt.
Es ist übrigens in jedem speciellen Falle die geschehene Reduction ausdrücklich angedeutet.
Wien, im Mai 1864.