Metadata: Leica-Technik

Pfeilrichtung dreht. Man hört, bzw. fühlt es deutlich, wenn sich Film 
der Filmanfang von der Aufwickelspule löst. Darauf öffnet kam 
man den Bodendeckel und nimmt die Kassette oder Patrone nich 
heraus. Bei der alten A-Kassette überzeugt man sich vorher spit: 
zweckmäßig davon, daß die seitliche Sicherungsfeder in die sion 
Aussparung eingeschnappt ist. Anderenfalls bewirkt man das Film 
durch eine kleine Drehung der Kassette. Bei der neueren gleit 
B-Kassette ist diese Vorsichtsmaßregel nicht vonnöten. / 
Gelegentlich will man einen nur teilweise belichteten Film dur 
der Leica entnehmen, um zwischendurch ein paar Aufnahmen Firn 
auf einem anderen Material zu machen, vielleicht Agfacolor- einf 
Aufnahmen. Man merkt sich dann die Zahl der von der Zähluhr wer 
angezeigten Aufnahmen und wickelt den Film in die Kassette die 
zurück. Dabei muß man aber etwas aufpassen, daß der Film- Seh 
anfang nicht mit in die Kassette gelangt, da man sonst die Dunkel- den 
kammer aufsuchen müßte, bevor man diese Kassette erneut ein- frei 
legen könnte. kie! 
Nachdem man die Kassette der Leica entnommen hat, ver- anfı 
merkt man auf dem Filmanfang die Anzahl der gemachten Auf- die 
nahmen. Man kann dann den Film zu jeder Zeit wieder in die unt 
Leica einlegen. Nachdem man zwei Aufnahmen blind belichtet unt 
hat, setzt man entweder den Deckel auf das Objektiv oder man 
drückt das Objektiv fest gegen den Körper, um die Anzahl der 
auf dem Film befindlichen Aufnahmen blind zu belichten. 
Markierung des Films in der Leica 
Um mit der Entwicklung einiger Aufnahmen nicht warten 
zu müssen, bis man den ganzen Inhalt der Kassette belichtet 
hat, kann man den Film zurückwickeln und den belichteten An- 
fang abschneiden. Die dafür erforderliche Filmlänge rechnet 
man nach den vorstehenden Angaben aus. Einfacher und sicherer 
fährt man, wenn man nach der letzten Aufnahme das Objektiv 
herausschraubt, den auf Zeit gestellten Verschluß öffnet und 
dann mit einem weichen Bleistift einen Strich auf der Schicht 
des Films macht, den man danach zurückwickelt. In der Dunkel- 
kammer schneidet man den Film an der markierten Stelle durch. 
Diese Arbeitsweise ist allerdings nur bei orthochromatischen 
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