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oder zufeßen, einzig und allein von ihrem natürlichen
und wahren Werthe zu verſtehen iſ, und daß im Fall
fie höher kommen, dieſes für ein zufälliger Preis
gehalten werden muß. Wenn Leute, welche ſie
zu ihrem eigenen Gebrauche kaufen , von ihrem
wahren Werthe verſichert ſeyn könnten , ſo würz
‚den fie fi gefallen laſſen, fie um den rechten
Preis zu bezahlen. Dieſes muß nothweudig die
Handlung befördernz und ih glaube beinahe, daß
wenn man diefes ehehin gewußt hätte, viele theure
Edelſteine zum Nuten ihrer Befiger würden vers
Fauft worden ſeyn, anſtatt daß ſie Leute, welche
ſie gekauft hatten, um damit zu gewinnen, lange
Jahre aufgehoben haven.
Nachdem ich gezeigt habe, wie nöthig es ſey,
daß Zumelenhändler alles, was ihr Geſchäft be:
trifft, volfommen inne haben, fo hoffe ich, fie wer:
den keine Gelegenheit, wo ſie etwas lernen können,
vorbeigehen laſſen, weil fie dieſes der Geſellſchaft
ſehr nüglic machen, und ihr Verdienſt, das ſchon
lange den dawider gemachten Einwürfen unterlegen
hat, aufs neue erhöhen wird,
.. Man Tann noch füglich merken, daß die beſte
Erkenntniß von dem Werthe der Juwelen nöch nicht
hindert, daß diejenigen, die zu ihrem eigenen Gebrauche
Faufen, keinen Verluſt dabei haben könntenz allein
ſie wird doch den Verluſt verringern, den man aus
Mangel dieſer Erkenntniß erleiden würde. Es iſt gar
Fein Zweifel, daß man nah Beſchaffenheit der Um-
ſtände noch immer einigen Verluſt leidet, wie wir
gleich beweifen wollen.
Sieben und zwanzigftes Hauptftüd,
Betrachtungen über den BVerluft, welchen man gemeinlich
leidet, wenn man Edelſteine kaufet.
Die Unkoſten, welche man auf gewiſſe Juwê-
lenſtü>e wendet, nehmen einen großen Theil ihres
yr
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