Tent 5, Bereitung der Waaren zur Wohnung. 49
>: G.:> 217
. , Zur Sicherheit der Menschen in ißren Häusern
„7 und des darin befindlichen Eigenthums waren Nie
2 IE gel und Schlösser sehr nüßliche Exfindungen:
en Auf Niegel konnen die Menschen sehr leicht vers
M ist, nigt fällen; Schlösser seßten schon einen höhern Grad
vu lasen von Kultur und Scharfsinn voraus.
Demohngeachtet aber hat man Schlösser und
Schlüssel doch schon sehr früh gekannt. Schon zu
Homer?*?s Zeiten wurden die Thüren durch eine Ark
S<hlösser zugehalten. Die Schlüssel hingegen
sind wahrscheinlich erst später von den Laconiern,
einem alten Volke in Griechenland, erfunden wor»?
' den; wenigstens wurden von den Römern diejenigen
Schlüssel , welche einen dreyzacigen Bart hatten,
ww Laconische Schlüssel genannt. In der Folge
ent haben Griechen und Römer die S<lösser und
Schreiner | Schlüssel immer mehr vervollkommnet. Auch die sos
EE genannten Vorlegeschlösser waren ihnen nicht
Ye! Din unbekannt mehr,
1 Sten g. 212.
wn Ein Die ältesten Schlüssel bestanden ( wie noch dies
8 des Sal jenigen an den Vorlegeschlössern ) aus einem Nohre,
n ind Mies woran der Bart sißt ; das Nohr umfaßte beym Aufs-
at Ihen schließen den Dorn des Schlosses. Diese Schlüssel
n die Me batten vor unsern jezigen Schlüsseln den Vorzug, daß
die Schlösser, wozu sie gehörten, nicht gut mit eis
8, 211, nein
Cs Französ, des Herrn Roubo, mit Zuziehung des Kunsts
fps Il, Gos tischlers Petuschnigk in Leipzig bearbeitet, und mit
' Zusäßen und einem Anhange über die neuesten Erfinduns
an Gesellschaft gen und Verbesserungen 26. vom Prof. Seebaß. Leip
zig 1803. 4- |
Ppoppe's Gesch, d. Technol, 8,14.
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