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dings bedeutenden Fehler wird ber praktiſhe Holz-
arbeiter leicht gewahr, wenn derſelbe den Schaft von
außen genau betrachtet, wo fich die ſpiralförmigen
Adern bemerklich. machen, die fich, gleichfam wie ges
dreht, von unten in die Höhe winden.
Beobachtungen Über ven Fehler unferer Forftbäus
me, welder insgemein unter der Benennung
windfchief bekannt iſt, in Stevogt’s
Sammlung neuer Entdedungen und Beobad):
tungen 2c. Seite 1 bié 40.
2) Der firuppige Wuchs, wenn nämlich
Bâume nur kurz und ganz unförmlich di> werden
und von unten hinauf in lauter Aeſte verwachſen,
macht zu technologifchen Arbeiten ebenfalls unbrauch-
bar. Gewöhnlich ſind Baume, die außer allem Schuſſe
im Freien ſtehen, dieſem Fehler unterworfen, doch
immer eine Holzart mehr. wie die andere.
3) Von dem ſtruppigen Wuchſe der Bäume iſt
das kernäſtige Holz eine natúrlihe Folge; denn
hat der Baum ſchon von Jugend an ſehr viele Aeſte
an der Erde ausgetrieben und haben dieſe folglich
ihren Urſprung aus dem ſogenannten Kerne, oder dem
innerſten Holzcylinder genommnn, und während des
ganzen Wacysthumes alle Holzlagen durchbohret: fo
entſtehen in dem Holze lauter Knoten, welche die na-
türliche Richtung der Holzfaſern verändern, dem Holze
fowohl feine natürlihe Spaltigkeit, als auch ſeine
gleichförmige Härte und Dichtigkeit rauben und. es
zu beſſerm Gebrauche untauglih machen. , Häufig
iſt dieſer niht unbeträchtliche Fehler an dem Nadel-
holze wahrzunehmen.
4) Die Kernſchäl'e maht einen Baum zu
Schnitt - und Spaltholz ebenfalls völlig unbrauchbar
und fie entfteht durch die Trennung oder. Abſonde-
rung zweier oder mehrerer Holzlagen, entweder nur
auf einer Seite oder in der ganzen Peripherie des