ıh ent-
r mehr
] einer
en und
Kapelle
ıg hin-
bildern
h jetzt
0ONcep-
Werkes
denen
; Motiv
‚mhafte
Bild in
‘ner die
Aphro-
durch
1en des
Venus
Viele
ag dem
nen zu
che die
isbilder
zusam-
ım den
jn rei-
en der
a Bild-
velchen
/ar, ein
pios zu
Julius,
‚t aber
ἅ, 11 25
r Mena-
APHRODITE,.
385
auch die spätere Kunst die Darstellung der Aphrodite vıxnp6008 in 305
festen kräftigen Körperformen und mit stolzen siegbewulsten Zügen,
welcher Ausdruck durch den Schmuck der Stephane und das erhöhte
Aufstellen des einen Fufses verstärkt wird, auch durch Waffen, welche 306
aber jetzt nicht mehr ihre Gestalt bedecken, sondern nur mehr dem
spielenden Gebrauch dienen. Berühmt sind in dieser Hinsicht die Venus
von Capua, welche den Fufs auf den Helm des Ares setzt und mit den
Armen den Schild emporhebt, die im Jahre 1820 auf Milo gefundene
und durch Gipsabgüsse weitverbreitete Venus von Milo und die gleich-
falls im Louvre aufgestellte Venus von Arles 1).
9. Hermes.
Einer der ältesten und interessantesten Gottesdienste, dessen 307
Wesen und Bedeutung aber schwierig zu bestimmen ist, zumal da
auch die Erklärung des Namens Ἑρμείας Ἑρμέης (Ἑρμᾶς Ἑρμῆς)",
daneben ἙἝρμαίης υπά Ἑρμάων (Eouav)*) unsicher bleibt®). Für
1) Fröhner Sculpt, ant. de Mus, du Louvre nr. 136. 137. Ueber die Ent-
stehungszeit der Venus von Milo Overbeck Ber. d. sächs. Ges, 1881, 92; die
Frage nach ihrer Ergänzung ist noch nicht gelöst. In älterer Zeit führt Aphr,
zuweilen auch Pfeil und Bogen Eur. Med. 634; vgl. die Neapler Meleagervase
Heydemann Neapl. Vasens. Mus. Santang. 11, Kekule Strenna festosa.
2) ‘Zoueias ist die gewöhnliche homerische Form; nur Il. Y 72 und 04,
Ε 54 βίεμί Ἑρμῆς; 11. Ε 390 Ἑρμέᾳ, νχο aber Nauck Ἑρμέῃ νογβοιᾶρί. Ἕρμέης
Herodot, V 7 und auf der ionischen Gigantenvase M. d, I. VI. VII 78; Overbeck
K. M. IV 8; der Genetiv “Ξρμέω Hymn. in Ven, 148, in Merc. 413, Theokr.
XXV 4, Herod. II 51. 67 u. 6.
3) Zouains auf einer delischen Inschrift Bull. d. corr. hell. 1877, 88,
Ἑρμάης in Thessalien Leake North. Greece UI nr. 151, Le Bas Thessalie 1269
(Cauer Del.? 401. 405), Mitth. d. ath. Inst. VIII 115 nr. 11. Vgl. den Personen-
namen Ἔρμαῖος Kouaısvs Bull, d. corr. hell, 187 7, 282 und ‘Kouatos Aögpos Od,
x 471, Ἑρμαῖον λέπας Aesch. Ag. 283, Soph. Phil. 1459. Monat Zowuaios in
Thessalien Bull, d, corr. hell. 1883, 52, Le Bas Thessalie 1217 B, Heuzey le mont
Olymp. 13, 2; Bischoff de fast. 323. 334; in Boeotien Prokl. Hes, op. 504,
Bischoff Z, 6. 343; in Aetolien Wescher et Foucart Inser, rec. ä Delphes 80.
190 u. ö., Bischoff 2. 6. 363; in Argos Plut. d. virt. mul. 245 F, Bischoff 2, e.
379. Monat Kouasv auf Keos Rhangabe Ant. hell. 677, in Halikarnafs IGA
500, Bischoff Z. 6. 394. 402.
4, Ἑρμάων Πεβῖοά fr, 29 Marksch. (Strab. I 42), Bion III 8, Nonn. V 74
und in metrischen Inschriften der Kaiserzeit Rofs inser. ined, 29, CIA III 752,
CIG 6280 (Kaibel Ep. gr, 946. 966. 1046). ‘Kouäv auf Inschriften aus Sparta
IGA 60, Tegea IGA 54, der Weihinschrift aus Andania Le Bas-Foucart Arcadie
326 a (Dittenberger Syll. 388), aus Pheneos s. zu IGA 60; auch im Isishymnus
Rofs inser. ined. 92 (Kaibel Ερίρν. 1028).
5) Grofse Wahrscheinlichkeit hat die vom Verf. in der ersten Ausgabe
Preller, griech, Mythologie I, 4. Aufl. 5