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Dritte Vorlesung.
Zwecke bemerke ich, dass die linke Seite der Gleichung
°? —4 b 3 ~ ( a2 ^ — a ^ 2 ) = y]/— ^ ^
zu einem vollständigen Kubus gemacht werden kann; fügt
man nämlich die linke Seite der Gleichung
• ah («-(-&) = q,
3 1/ 3
nachdem sie mit —-— multiplicirt ist, hinzu, so wird die
Wurzel dieses Kuhns
l = VEI h \+VEI a
9 0 9 a 7
so dass, wenn man die Kubikwurzel auf beiden Seiten aus
zieht, der Ausdruck
1 _ yzi3 1 _|_ yiTs
durch bekannte Grössen ausgedrückt ist, und da die Wurzel
y — 3 auch negativ genommen werden kann, so hat man
auch den Ausdruck
l + V—3 , 1 — ]/^3
-~i— 6 i—
durch bekannte Grössen dargestellt, aus denen man dann die
Werthe für a und h findet. Diese Werthe aber werden die
imaginäre Grösse ]/—3 enthalten, welche durch die Multi
plication eingeführt wurde, und werden auf dieselbe Form zu
rückkommen, wie die beiden Wurzeln
m |/Z -(- n YB und n ]/A -j- m |/]ß,
die wir oben gefunden haben. Die dritte Wurzel
c = — a — h
wird sich alsdann durch j/Ä-j- yiß ausdrücken lassen. Bei
dieser Methode sieht man, dass die imaginäre Grösse nur
dazu gedient hat, die Ausziehung der Kubikwurzel möglich
zu machen, ohne welche man die Werthe a und h nicht ge
sondert hätte bestimmen können; und da es unmöglich schien,
auf anderem Wege dahin zu gelangen, so kann man es als
eine ausgemachte Thatsache ansehen, dass der allgemeine