Full text: Die Schule des Elektrotechnikers (2. Band)

   
   
    
   
    
   
   
   
   
   
   
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
   
  
  
   
    
  
   
   
   
    
  
   
     
Jesser verfolgen 
lung angegeben, 
chnet erscheint. 
B. bei Draht 1, 
e Ebene ausge- 
te. Die schraf- 
rhalb der Pole 
ktromotorischen 
n Drähten 7‘, 3, 
imlich dieselben 
b und f, oder 
ı und verbinden 
Ä 2 
6 
  
  
  
zt der Strom in 
»n dort auf zwei 
rück. 
Ankers mehrfach 
ingere Länge als 
den Stromhälften 
ene Längen und 
ies darf natürlich 
ındes der beiden 
te, was sich durch 
Die Drahtlänge 
Wickelungsschema des Trommelankers. 443 
der einen Ankerhälfte ist aber thatsächlich gleich der Drahtlänge der 
andern, denn es ist klar, dass die beiden Windungen 1, 1’ und 8, 8 zu- 
sammen ebenso lang sind wie die Windungen 5‘, 5 und 4‘, 4; ebenso sind 
die beiden Windungen 7, 7‘ und 2, 2‘ so lang wie 6‘, 6 und 3, 3, so dass 
auch die Windungen 7, 7%, 8, 8‘, 1, 1, 2, 2° zusammen ebenso lang sind wie 
die Windungen 6‘, 6, 5‘, 5, 4, 4, 8, 3. Dies gilt aber für jede Stellung des 
Ankers, wovon man sich leicht überzeugen kann, wenn man die Bürsten an 
andere, jedoch stets zwei gegenüberliegende Kollektorsegmente legt und 
von aussen einen Strom in die Windungen schickt; derselbe durchläuft dann 
stets zwei gleich lange Wege. 
Hieran wird auch nichts geändert, wenn jede der Bürsten gleichzeitig 
auf je zwei Kollektorlamellen aufliegt, also zwei Spulen kurzschliesst. 
Wir haben uns bisher eine Spule nur aus einer Windung bestehend 
gedacht, Es kann jedoch jede Spule aus einer Anzahl von Windungen 
bestehen. 
Man wickelt alsdann von 1 vorn nach 1 hinten, biegt da- 
selbst nach 1! um und geht von da nach 1’ vorn, von I‘ vorn 
geht man wieder nach 1 zurück und wiederholt dieses Ver- 
fahren so oft, als Windungen in die Spule kommen sollen. 
Das Ende der Windung verbindet man mittelst Bindfaden proviso- 
risch mit dem Anfange derselben. Hierauf wickelt man in gleicher Weise 
die übrigen Spulen. Ist dies geschehen, so verbindet man jetzt das 
Ende der ersten Spule und den Anfang der zweiten Spule 
mitreiner und derselben Kollektorlamelle, weiter das Ende 
der zweiten Spule und den Anfang der dritten mit der näch- 
sten Kollektorlamelle u. s. f., schliesslich das Ende der letz- 
ten-Spule und. den Anfang der ersten mit dem letzten Kol: 
lektorsegment. 
Bei der angegebenen Wickelungsart wird zwar der Anker durch die 
Bürsten stets in zwei gleichwertige Hälften geteilt, jedoch erscheint dem 
Beschauer die Bewickelung unsymmetrisch. 
Wickelt man aber, nachdem die erste Spule gewickelt ist, nicht die 
zweite, sondern die fünfte, alsdann erst die zweite und hierauf die sechste, 
dann die dritte, nach dieser die siebente, hierauf die vierte und darauf die 
achte, so erscheint der Anker auch dem Auge völlig symmetrisch. Hinzu- 
gefügt muss allerdings werden, dass, wenn die eine Windung rechts von 
der Achse vorbeigeht, die nächste links vorübergeführt werden muss. 
Für ‚die Werkstatt dürfte an Stelle eines Wickelungschemas vorteilhafter 
eine Wickelungstabelle treten. Um eine solche anzulegen, teilt man zu- 
nächst die Oberfläche des Ankers in doppelt so viele gleiche Teile, als 
der Anker Spulen beziehungsweise Kollektorlamellen erhalten soll 
(z. B. bei acht Spulen in sechzehn gleiche Teile), und versieht diese der 
Reihe nach mit den fortlaufenden Zahlen 1, 2, 3, 4 .... 16. 
Der Einfachheit halber möge jede Spule aus nur einer Windung be- 
stehend gedacht werden. Man wickelt dann in nachstehender Weise: 
Man ziehe einen Draht von 
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