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§ 27. Das gleichschenklig rechtwinklige Glasprisma.
so kann man den Fufspunkt C dadurch finden, dafs man mit dem
Bande um 1) einen Kreis beschreibt und dabei das in der Richtung
AB liegende Stahlband als Tangente betrachtet. Nötigenfalls kann
die genaue Festlegung von C nachher mit dem Winkelspiegel er
folgen.
Die Signalstangen müssen lotrecht stehen und gehalten werden,
um leicht und sicher mit dem Spiegel arbeiten zu können. Seine
Genauigkeit beträgt nach Jordan etwa zwei Minuten.
§ 27. Das gleichschenklig rechtwinklige Glasprisma.
Die Anwendung der Glasprismen als Spiegel an astrono
mischen und geodätischen Instrumenten ist alt; als selbständige
Winkelinstrumente sind die Prismen durch
Bauernfeind 1851 in die Mefskunde einge
führt. Wir beschränken uns hier auf das gleich
schenklig rechtwinklige Prisma und erinnern
an das in § 11 Gesagte. Das in Fig. 44 ab
gebildete Prisma kostet 11 Mk.
I. Der im Innern des Prisma einmal,
an der Hypotenuse, reflektierte Lichtstrahl.
Das rechtwinklig gleichschenklige Dreieck
der Fig. 45 sei der senkrecht zu den Seiten
kanten des Prisma gelegte Querschnitt. Der
unter dem a auf die Kathetenfläche treffende Lichtstrahl a wird
zum Einfallslose gebrochen und gelangt nach c. Der Einfallswinkel
ist y = 45° —(— /3, da der neben y an der Hypotenuse liegende
Winkel 45° — ß ist. Es ist also y > 41° 48', deshalb findet bei
c totale Reflexion statt. Der Lichtstrahl geht nach d und tritt in
der Richtung /' aus. Es ist
<$Cbcp = 45° — ß = den = 45° — ß ly
folglich ß = ^ ßi>
sin cc sin o:,
sin ß sin ß t
sin a = sin u i oder a = u l .
Nach dem Satze vom Aufsenwinkel ist der Winkel axf = 45°
a -(- 45° -j- «i = 90° -f- 2 a; d. h. der Winkel, um welchen der
eintretende Strahl von seiner Richtung abgelenkt wird, oder der
Winkel, welchen eintretender und austretender Strahl mit einander
bilden, ist 90° -f- 2 a.