Sehnsucht, aus ihrem negativen Scheinleben im positiv
realen „Jenseits“, nach einem positiven Wirklichkeits-
leben im negativ idealen „Diesseits‘“. In jedem Menschen
(ob Mann oder Weib) muß der positive Geist der des
Mannes in ihm und nicht der des Gegen-Weibes in ihm
sein, da es der Daseins-Geist ist, und ähnlich in jedem
Menschen (ob Mann oder Weib) die positive Seele die des
Weibes in ihm und nicht die des Gegen-Mannes in ihm,
daesdieDaseins-Seele ist. Undjemehr ein Menschdiesen
Daseins-Geist von der Daseins-Seele zu scheiden ver-
mag, um so mehr ist er als Mann (auch als Mann im weib-
lichen Menschen!) ideal wahr gegen das Ich, aber je
mehr er die Daseins-Seele vom Daseins-Geist zu scheiden
vermag, desto mehr ist er als Weib (auch als Weib im
männlichen Menschen!) idealwahr gegen das Andere.
Absolut und relativ ist aber das Ideal-Ich (das ideal-sub-
jektive „All“ des real-objektiven „Nichts‘“), kurz, der ideal
„Persönliche Gott“ und das Ideal-Andere (das ideal-
objektive „All“ des real-subjektiven „Nichts‘“‘), kurz, die
ideal „Unpersönliche Welt.“ Je mehr also der Mensch
als Mann (auch als Mann im weiblichen Menschen!) ab-
solut wahr ist gegen das ideale Ich, also einen möglichst
absolut reinen Daseins-Geist hat, desto mehr erwacht
er absolut positiv zum ideal-subjektiven Bewußtsein
des „Diesseits“, aber je mehr er als Weib (auch als Weib
im männlichen Wesen!) wahr ist gegen das ideale Andere,
also eine möglichst absolut reine Daseins-Seele hat,
desto mehr erwacht er absolut positiv zum ideal-obj ek-
tiven Bewußtsein des „Diesseits“.
Aber wir wollten ja die gründlichere Durchdenkung
der „Jenseits“-Frage anderen überlassen und nur leichte
Fingerzeige geben, wie sich auch für diese mittels des
„Kosmos-Prinzips“ eine plausible Antwort finden läßt.
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