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Von der Porphyr-Structur pflegt man noch die porphyrartige
Structur zu unterscheiden.
Die porphyrartige Structur kommt zunàchst bei gleichartigen Gesteinen in
Einmal indem in der Gesteinsmasse Krystalle des nämlichen
z. B. Gypsspath-Krystalle in
Magneteisen-Octaeder
Structur
gedoppelter Weise vor.
Minerals liegen, aus welchem das Gestein selbst besteht;
m Gyps; Anhydrit-Krystüllchen in kórnigem Anhydrit ;
Oder es tritt bei einem einfachen Gestein porphyrartige
ssorischer Gemengtheil in Krystallen ausgeschieden ;
Bei un-
feinkôrnige
in Magneteisenfels.
ein. wenn in seiner Masse ein acce
Granat in kôrnigem Kalk, Granat in Chloritschiefer.
corniger oder schieferiger Structur wird die
sentlichen Gemengtheile
z. B. Vesuvian oder
gleichartigen Gesteinen von krystallinisch !
porphyrartige noch dadurch bedingt, dass einer der we
So z. B. wenh in der aus Orthoklas, Quarz
in grosseren Krystallen ausgeschieden.
sse noch Krystalle von Orthoklas liegen ;
und Glimmer bestehenden kórnigen Granit-Ma
ein solcher Granit wird als ein porphyrartiger bezeichnet.
5) Oolith-Structur.
ige oder dichte Gesteinsmasse umschliesst kugelfórmige
Eine feinkôrn
oder Hirsekornes bis zum
Concretionen von der Grösse eines Pulver-
Die kleinen Concretionen bestehen bald aus
Durchmesser einer Erbse.
wie die sie umschliessende Masse, bald aus
dem nämlichen Mineral,
verschiedenem. Oft liegen sie so gedrängt in ihr, dass man jene kaum
mehr bemerkt.
Im Innern zeigen die Concretionen theils eine concentrisch-schalige, theils radial-
faserige Structur.
Die Oolith-Structur findet sich häufig bei Kalksteinen, die man auch daher geradezu
Als Abänderungen der Oolith-Structur, für welche auch
Oolithe zu nennen pflegt.
braucht wird, sind noch zu betrachten :
zuweilen der Name Rogenstein-Structur ge
Glatte, bis erbsengrosse Kugeln, aus concentrischen
im Innern oft einen fremden Kern bergend. Als
,Erbsenstein* (Aragonit) von Karlsbad
Die Pisolith-Structur.
Schalen von radialfaseriger Textur,
Typus dieser Structur kann der wohlbekannte
gelten.
Sphärolithische Structur.
In von concentrisch-schaliger oder radial-faseriger Textur.
umschliessenden
Eine meist dichte Masse umschliesst mehr oder
weniger reichlich kleine Kuge
Ichen stimmen in ihrer Zusammensetzung meist mit der sie
obwohl. der oolithischen sehr ähnlich,
ganz andere Ursachen bedingt, auch
Die Küge
Masse. überein. Die sphárolithische Structur,
ist dennoch von ihr verschieden, da sie durch
bei anderen Gesteinen vorkommt: bei Felsitporphyren, Pechsteinen, Perlsteinen.
In einer dichten oder feinkornigen Grundmasse
Concretionen. Sie sind von
aber so fest mit der Masse
Variolithische Structur.
liegen erbsen- bis haselnussgrosse, rundliche oder flache
ihr sowohl in Zusammensetzung als Farbe verschieden,
verwachsen, dass sie sich. nicht herauslósen lassen. und erst durch die Verwitterung
deutlicher hervortreten. Die Aehnlichkeit mit Pocken-Narben (variolae) hat die Be-
nennung veranlasst.
Sie entsteht
räume, die sog.
die Blasenräume >
ihre Ausfüllungs-I
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Häufig wird s
bezeichnet. — Die M
d. h. den accessoris
Rede war und späte
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räume bedingt; sie
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Blasige Stru
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Die krystal
Mineralien aus 1
gemengte, sehr |
stanz, gefärbt.
auf solche Weise
Anhydrit, Stein
gefärbt; die Gegen
Gesteine durch Gert
oder schwärzlich, di
Diabasen ihre grüne
Die meisten
lichen Zustande, s
haften, mineralog
ist in der fortdau
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Zerfallen der Ge:
unsere Erdrinde
chemisch als me
eine Hauptrolle.
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um so schwierig!