eringeren zu
eines Falzes
von Leinöl
rt, die Ma:
nen aufge:
aber fchmä:
den Schuh:
3 wird nun
‘eines Brun:
nah Ber:
über Nacht
siner ſtarken
nach innen,
efchlagen, To
beiden Set:
n, damit ſie
geln vorge-
lange, ſtets
,
Loheindrüde
<lagen mit
dieſer Weiſe
itt geſtoßen.
Arbeit ver:
Walke vor-
Einweichen,
erreicht, als
fann.
va8 geneigte
vaut und fo
ſtellt einen
man- dabei
fchfeite ganz
< Darüber-
et man die
oben, richtet
t der Hand
den Narben,
!
den entlang
nden Falten
Hinter- und
, die Falten
ben beſeitigt
51
Sobald eine Hälfte geftopen ift, hängt man die Häute ſofort auf
dem Zrodenboden auf. Iſt der Boden höher als eine Haut lang iſt,
ſo nagelt man ſie durc die Hinterklaue, Gnatſchenzipfel- und Shwanz-
wurzel an furze, ſtarke Stöô>ke, oder ſchneidet an dieſen Stellen Schlige
ein, und ſte>t die Stöde hindurch, worauf ſie zwiſchen zwei Stangen
gelegt werden.
Iſt der Boden weniger hoch, jo nagelt man den Nüdentheil an
ganz gerade ſtarke Stangen und legt ſie auf das Stangenlager, bindet
aber Hinter: und Vorderklaue mit Fäden ſo an, daß fie niht herun:
terhängen und Falten ſchlagen können.
Sind dieſe Hälften an der Luft welfktro>en geworden ſo nimmt
man jede einzeln auf die Tafel, feuchtet die zu tro>nen Stellen auf
jeder Seite gut an, fchichtet eine Haut über die andere und padt
dann den Haufen um. Hierauf nimmt man die zuerſt angefeuchteten
wieder auf die Tafel, paßt den Rücken an deren Kante, und befeſtigt
ihn mit einigen Holzklammern, deren Eindrüde man ſpäter wieder
beſeitigt.
Um die Lohgruben vollſtändig zu entfernen, dem Leder ein feho
nes Anſehen und bei aller Milde einen feſten Griff zu geben , iſ vor
dem Nachſegen die Anwendung einer Walze ſehr vortheilhaft, fie erleich-
tert das Nachſeßen weſentlich, und verhindert, daß dur< anhaltendes
Bearbeiten der Narben beſchädigt wird.
Jett ſtößt man die Lohgruben und die entſtandenen Einſätze völ-
lig heraus, reibt mit einem feuchten, ausgedrüdten wollenen Lappen
nach, ſtempelt und hängt dann ebenſo wieder auf.
Che die Häute völlig tro>en geworden ſind, paßt man die Half:
ten nach der Nunmer zufanımen, legt fie, Narben auf Narben, Haut
auf Haut, dag fie einen Haufen bilden, den man mit Brettern bededt
und etwas beſchwert, Jn dieſem Zuſtande läßt man fie 12 Stunden
anziehen, hängt ſie quer über die Stangen und läßt fie allmälig
troden werden. Man rollt alsdann entweder jede Haut einzeln, oder
deren zu 5 bis 6 Stü>k zuſammen und fehnürt jede Rolle mit Fâ-
den feſt.
Es bedarf wohl faum der beſondern Erinnerung, daß alle dieſe
Arbeiten mit der größten Reinlichkeit ausgeführt werden müſſen.
Sind dann auch außerdem die zur Fabrikation des Vaches-Leders ge-
gebenen Vorſchriften genau befolgt, ſo reſultirt eine Waare, die allen
Anforderungen genügt, und dem beſten Frankfurter Baches: Leder nicht
nur vollkommen gleichzuſtellen iſt, ſondern auh daſſelbe an Schönheit
und Güte in den meiſten Fällen ſogar noh übertrifft
Nachdem die im Vorhergehenden beſchriebenen Arbeiten bei den
Geſchirrledern, auh Zeug- oder Blankleder genannt, vorgenommen,
werden felbige je nach Bedarf zu braun oder fhwa rz jortirt. Erſtere
werden ohne irgend einen Aufjag mittelſt der Blankſtoßmaſchine dureh
eine Glasfugel blank geſtoßen, oder auh ohne dieſen Glanz verkauft.
Die fchwarzen werden dagegen mit einer Dlauholzabfochung grundirt,
dann mit Eifenfhmwärze gefehwärzt und in fait trodnem Zuftande un:
ter der Maſchine geſtoßen.
__ Zu Vacheledern kann man auch die leitern Haute der befjeren
Sorten Wildleder, als Buenos Ayres Montevideo, Texas 2c. verwen-