POZESSE
dienen.
lie Er-
‚ch ge-
in ein-
re, bis
ein uns
en; zu
Solche
erlegen
2, Die
ıShernd
an che-
mischen
in che-
‚emente
ıthalten
ar auch
n Fälle
‚ente ın
binäre“)
auerstoff
ırid, das
Aus drei
Salmiak;
"acheren
ın denen
ztere ın
n und
je che-
Mechanische Gemenge und chemische Verbindungen. 9
mischen Verbindungen aus verschiedenen Elementen zusammen-
yesetzt sind, legt den Vergleich derselben mit mechanischen
Gemengen oder Gemischen nahe, wie sie künstlich hergestellt
oder auch vielfach in der Natur angetroffen werden. Ein
oharakteristischer Unterschied beider liegt aber darin, dass
;hemische Verbindungen für unsere sinnliche Wahrnehmung
homogen oder gleichartig durch die ganze Masse sind, so
lass jedes mechanisch abgetrennte Teilchen derselben stoff-
lich die gleichen physikalischen und chemischen Eigenschaften
zeigt wie das andere, während Gemische nicht homogen sind,
sondern bald mehr, bald weniger leicht die einzelnen Be-
standteile erkennen und auf physikalischem Wege absondern
lassen.
Wenn wir z. B. ein Stück grobkörnigen Granit betrachten, sehen
wir deutlich, dass er ein Gemisch verschiedener Körper ist, und es
gelingt leicht, aus der zerschlagenen Gesteinprobe drei verschiedene
Bestandteile auszulesen, von denen jeder für sich einheitlich, homogen
arscheint. Es sind dies die drei Mineralien Quarz, Feldspat yınd
x+limmer. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass der Granit aus
lrei Stoffen besteht, eine Folgerung, die in gewissem Sinne zwar
richtig ist, aber nicht die volle Wahrheit enthält. Denn durch ge-
zignete und zwar nur durch chemisch wirksame Mittel lassen
sich auch Quarz, Feldspat und Glimmer noch in einfachere Stoffe
and schlieslich in ihre Elemente zerlegen.
Aus diesen Beobachtungen und Angaben sehen wir, dass
lie Stoffe auf verschiedene Weise vereinigt sein können. Sie
gönnen so verbunden sein, dass sie leicht auf mechanischem
Wege wieder zu trennen sind; aber auch so, dass es nicht
möglich ist, sie auf rein mechanischem Wege wieder zu
scheiden. Unter mechanischem Wege ist hier jedes Ver-
fahren verstanden, das eine chemische Einwirkung vermeidet.
50 besteht das in obigem Falle angewendete mechanische
Verfahren im Aussuchen der Gesteinstückchen durch das
Auge. Reibt man in einem Mörser Eisenfeile und Schwefel
zusammen, so bleiben sie Eisen und Schwefel, wie innig auch