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send, weil er durch Seitenlogen, welche sich an das Proscenium anschlielsen mulsten,
und die wiederum durch den zweiten Rang, der Anständigkeit wegen, von oben gedeckt
seyn sollten, wieder auf die Eyform der Logenreihen geleitet wurde. Er verwandelte
also diese in eine wirkliche elliptische Form (Fig. g.), von der der eine Brennpunct
da ist, wo der Schauspieler gewöhnlich zu sprechen pflegt.
Es ist dieses Theater vielleicht das Einzige, welches uns einigen Aufschluls über
die Fortpflanzung des,Schalles geben kann, und ich werde also Gelegenheit nehmen,
weiter unten mehr dayon zu sagen,
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In derselben Zeit erschien eine Abhandlung von Ahode über die Verbrei-
tung des Schalles. *) Die Ideen, welche darin über den Vortheil der Fortpflanzung
des Schalles in einem Theater, enthalten sind, sind meistens richtig, und die Erfahrun-
gen darüber, die von Zeit zu Zeit durch verschiedene Autoren uns mitgetheilt
wurden, sind darin in möglichster Kürze gut zusammengestellt, um sie bei der Form
eines Theaters anwenden zu können. Der Verfasser zieht die Halbzirkelform vor, doch
nur unter der Bedingung, dafs sie mit ‚Gradinen oder aufsteigenden Sitzen verbunden
sei; und sofern dies nicht der Fall ist, so hält er sie für .nachtheilig für die Ver-
breitung des Schalles, und unbequem in optischer Hinsicht, weil sie ein zu weites Pro-
scenium erfordert. Dieser Umstand bringt ihn auf den ‚Gedanken, die Anlage eines
Griechischen Theaters in Athen auf unsere jetzige Form von Theatern anzuwenden.
Er schlägt daher ein, Theater vor, welches auf eine künstliche Verbreitung des Schalles
berechnet seyn soll. Er verwirft die Zurückwerfung des Schalles von den Rückwänden
des Theaters (Zuschauerraums) und mithin alle runde und ovale Formen, und bezieht
sich im Vorbeigehen auf die Plane von Cochin, Patte und Saunders, wodurch er die
dunkele Erfahrung über den Nachtheil des zurückgeworfenen Schalles erweiset. Er schlägt
darauf selbst eine Form vor, und sagt, man solle der Theorie einer Communications-
rohre oder des Sprachrohres folgen, und mithin wäre der Bau mit parallelen Wänden
und einer nicht hohen, mit dem Boden parallei laufenden Decke ohne alle Besorgni/s des
Mifslingens zu empfehlen. Seine Meinung ist, dals man die Seitenwände durchaus ohne
Lo-
u Theorie der Verbreitung dcs Schalles für Baukünstler. Von J. @, Rhode, Berlin 1800.
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