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Kranz den andern mit berumnehmen wird, wenn
ſich nur die Räder nicht von einander entfernen können,
Solche Räder heißen Räder im Eingriff, eins
greifende Räder oder Zahnräder, indem man
die Erhöhungen Zähne nennt. Die Vertiefungen
oder Zwiſchenräume zweier Zähne heißen Zahn=
Iüden.
Der Zahn iſt meiſt ſo geformt, daß er dur
eine zur Kranzfläche normale, durch die Achſe des Ras
des gehende Ebene in zwei ſymmetriſche Hälften ges
theilt werden kann. Von den in- dieſer Mittelebene
liegenden Dimenſionen heißt die zur Kranzfläche pas
rallele die Breite, die zur Kranzfläche normale oder
der Vorſprung aus der Kranzfläche die Höhe oder
Länge des Zahnes. Die zur Mittelebene normale
Dimenſion wird die Stärke oder Dide des Zahnes
genannt.
Die Breite des Kranzes iſ parallel zur Breite
des Zahnes, und die Di>e deſſelben parallel zur
Länge des Zahnes.
Gehört die Kranzfläche der Umfläche eines Cy-
linders an, ſo nennt-man das Rad ein Stirnrad
und ſagt, es trâgt die Zähne auf der Stirnz die
Länge der letzteren liegt dann in der Richtung des
Radius.
Gehört der Kranz einer Kreisfläche en, ſo daß
er den ringförmigen Theil einer zur Drehèichſe norma-
len Scheibe bildet, ſo nennt man das Rad ein Kamm-
oder Kronrad, welches die Zähne auf de Seite kat.
Die Zähne heißen in diefem Falle die Kämme, und
ihre Länge iſ normal zur Richtung des Radius.
Gehört der Kranz dem Mantel eines Kegels an,
fo nennt man das Rad ein coniſches oder Win-
felrad, Die Zähne haben die Form von adgekürz-
ten Pyramiden, und ihre Länge bildet irgend einen
Winkel mit dem zur Drehachſe normalen Radius.
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