Full text: Angaben und Pläne theils schon ausgeführter, theils gut ausführbarer englisch-amerikanischer Mahlmühlen, sowie von den neuesten Einrichtungen der Oel- und Schneidemühlen. Nebst praktischen Regeln, Formeln und Tabellen über Motoren, Zwischen- und Arbeits-Maschinen (Hauptband)

    
    
  
  
  
   
  
   
  
   
  
   
  
   
    
  
   
   
   
    
   
    
   
   
   
   
   
  
   
  
   
  
  
   
   
   
  
       
enheit. 
Narine 
) nicht 
ißbrod 
fehr 
ändige 
Mühl- 
Müh- 
imlich: 
e wen: 
or ge- 
icheben 
ehl zu 
anchen 
— die 
3 heißt 
velcher 
ı man 
findet 
n leicht 
n dort 
m âuU- 
eit zu, 
ell ge- 
Beob- 
igfeits- 
er am 
e dor: 
geben, 
ur mit 
3 joge- 
denen 
en de: 
y nicht 
t man 
  
293 
dur< den Mahlproceß darauf hin, das Getreidekorn zu 
fhälen und dann zu zerdrü>en und zu zerreiben, bis 
es zu einem, wie man ſagt, unfühlbaren Pulver gewor- 
den It, und zulegt mit dem möglichſt BEN Mehl- 
verluſte, die abgeſchälten Hülſentheile , die Kleien von 
dem Mehle abzuſondern. Je vollkommener und in je 
fürzerer Zeit bei einem und demſelben Aufwande an 
Kraft und Betriebskoſten alle dieſe Dperationen von 
dem Mühlenmechanismus ausgeführt werden, je beſſer 
und je zwe>mäßiger wird derſelbe eingerichtet fein. End- 
lich aber wird man au< no< in Frage ſtellen müſſen, 
denn auch hierauf hat die bei dem Mahlen befolgte Ver- 
fahrungsweiſe Einfluß, ob das erhaltene Mehl fih für 
längere Zeit aufbewahren läßt, ohne zu ae 
Dieg vorausgefchiet, wollen wir, um nachher eine 
beſſere Parallele ziehen zu können, den Mechanismus 
unſerer deutſchen Mahlmühlen, wie ſie ſi< na< und 
nach — denn in früheſten Zeiten begnügte man ſich da- 
mit, das Korn im Mörſer zu zerſtoßen und dann das 
Mehl auszuſieben — herangebildet haben, mit wenigen 
Worten beſchreiben. Der genannte Mechanismus zer- 
fällt eigent lich in drei einzelne Theile, in das Gehwerk, 
welches den eigentlichen Zerreibungsproceß bewirkt, in 
das Zuführungswerk, welches dem Gehwerk das zu zer- 
reibende Korn nah und nah zumißt, und in das Beu- 
telwerk, welches die Abſonderung des Mehles von den 
u. bewirkt. 
Die weſentlichſten Theile des Gehwerkes ſind zwei, 
horizontal übereinander liegende runde, aus einer ſehr 
Besten Quarzmaſſe beſtehende und 4 bis 5 Fuß im 
Durchmeſſer haltende Steine, deren Achſen genau in 
eine und dieſelbe Linie fallen und die mit ihren waage: 
rechten Flächen einander nien: oder weiter von einan- 
der geſtellt werden fönnen. er untere dieſer Steine 
liegt feſt und heißt der Bodenſtein oder Lagerſtein, der 
obere ijt um ur Achſe beweglih und heikt deshalb 
der Läufer. Da die Kraft, welche den legteren bewegt,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.