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Die Ichönfte Gattung wird în Frankreich Car-
tes de fleur, eine zweite Sorte Karten vom er-
ſen Grund, eine dritte, etwas ins Graue fallende,
Karten vom zweiten Grund und endlich eine
vierte Triailles oder Ausfhuß genannt. Die
Schlußarbeit befteht in dem Zufammenfchlagen und
Einpaden der Siebe, Hierbei theilt man zunächſt
die 4 Könige, die 4 Damen, die 4 Buben und fo
auch die 4 Zehnen, Neunen, Achten u. f. w. nad)
ihrer beſondern Farbe (roth und ſ{hwarz) ab. Als:
dann werden diefe Abtheilungen in die üblidyen Säge
gebracht, welche Arbeit nur auf einem ganz reinen
gut: polirten Tiſh vorgenommen werden darf. Je-
der Sat beſtcht gewöhnkih aus einer Sorte von
500 Karten, die eine nah der andern, und zwar
ſehs iù der Höhe und’ funfzig in der Länge geord-
net werden. Hernach wirft man die andern Sorten
und endigt mit dem Buben von Trèfle,
" Zulezt werden «nun auch die Karten ſpielweiſe
eingepadt. Obwohl jeder Fabrikant bei dieſem Ges
fchäfte nach einer ‚befondern Methode verfährt, fo
ſind_ doh die beiden folgenden die gebräuchlichſten.
Die erſte beſteht darin, daß man das Spiel auf
einen mit einer beliebigen Eriquette bedrudten Vier:
telbogen legt, die-vorfichenden vier Seiten des Pas
piers feſt um daſſelbe ſchlägt und dann dem Ums
Thlag durch zwei an den beiden Enden herumge-
leimte Streifen Papier die gehörige Feſtigkeit gibt,
Die zweite Methode eignet fih mehr, um mehrere
Spiele auf einmal einzufchlagen; daher wendet man
fie gewöhnlic) zur, VBerpadung halber Dugende an.
Das dazu nôthige Papier wird wie das Couvert
eines Briefes zuſammengefaltet und dur< Verſiege-
lung befeſtigt.
Die ‘bei ‘der Sortirung ſi<h etwa noch vorſin-
denden nur wenig fehlerhaſten Karten werden in eine
und
undi