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Die Aenderungen z/x und z/y werden im Allgemeinen die Diffe
renzen der Veränderlichen x und der Function y genannt. Wenn aber
diese Differenzen als unendlich kleine Größen angesehen werden, so
heißen sie Differentiale der Veränderlichen x und y. Leibnitz wen
det zur Bezeichnung der Differentiale den Bilchstaben d an, und schreibt
dx und dy. Die Grenze, welcher das Verhältniß oder der Quotient
— der Differenzen bei dem steten Abnehmen von z/x sich ohne Ende
nähert, wird so mit -^-bezeichnet, und heißt das Differentialver>
hältniß oder der Differentialquotient. Die Art der Entstehung
dieses Quotienten wird durch die Gleichung:
41 = lim 4* = lim
dx z/x z/x
f (x)
ausgedrückt.
Differentialquotient und derivirte Function bilden mithin zwei ver
schiedene Ansichten für eine und dieselbe Sache. Der Differential
quotient ist nämlich die im Einzelnen angedeutete Grenze des Quo
tienten ~ der Differenzen, während die derivirte Function f' (x) der
thatsächlich bestimmte Werth jener Grenze ist.
der Gleichung
ÜM = k' (x)
dx
Ans der linken Seite
ist so zu sagen angegeben, welche Operationen man auszuführen hat,
während ans der rechten Seite das Resultat enthalten ist, welches
man nach Vollendung jener Operationen bekommt.
Kurz von einer Gleichung wie:
d(axM-bx} = 2ax + „
dx
werden wir einmal sagen: das Verhältniß zwischen dem Zuwachse von
x und der dadurch entstandenen Aenderung von ax 2 -f- bx nähert sich
bei unausgesetztem Abnehmen dieser Aenderungen gegen die Grenze
2ax -f b bis zu jedem beliebigen Grade von Genauigkeit hin. Von
dieser Gleichung werden wir weiter sagen: Die Aenderung der Größe
ax 2 4- bx wird dasselbe oder das entgegengesetzte Zeichen der Aende
rung der unabhängigen Veränderlichen haben, je nachdem die Grenze
2ax -j- b positiv oder negativ ansfällt, in welchem ersteren Falle die
Größe ax -f- b im Zunehmen, im anderen dagegen im Abnehmen
begriffen ist.
8- 4. Differ
quotienten mit Hü
sich häufig einer so
dy == y' dx,
in welcher letzten
den angedeuteten
Man hat also den
obwaltenden Untei
Differentialgleichm
gleich dem Differe
mit dem Grenzwer
den Aenderungen d<
in der Differential,
Differentialeo
In der Diffe
dem Gesetz der Z
Tage, eine Eigen
schehen ist, nämli
änderlichen denen
wenn gedachte A,
Dieses Princip ko
der Logarithmenta
wollen wir die alg
als besonderes Be
Wir erhalten
für x — 1, de
für x — 1,01
für x = 1,02
für x — 1,03
Das Gesetz i
Annäherung, obss