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Anhaltspunkte vorliegen. Es kann nun auch Vorkommen, dass die
Angaben nicht hinreichen. Nehmen wir z. B. an, man würde nur
über die gegenseitige Lage von drei Punkten unterrichtet sein und
sollte nun die umliegenden Objecte in ihrer richtigen Lage zu den
bekannten Punkten darstellen. Hier wird es vor allem nothwendig
sein, die Lage des Aufstellungspunktes A zu den drei gegebenen
Punkten J5, (7, D zu bestimmen; man steht also vor der Aufgabe,
die Lage eines unbekannten Standpunktes A zu drei sichtbaren, be
kannten, aber unzugänglichen Punkten i>, (7, D zu ermitteln. Die
Aufgabe ist unter dem Namen „Problem der vier Punkte“, „Stationieren“,
Fig. 18.
^Rückwärtseinschneiden aus drei Punkten“ bekannt; am häufigsten
wird sie „Pothenotsche Aufgabe“ genannt, obwohl sie zuerst vom
NiederländerW. Snellius (1617) behandelt wurde. Man findet die
Lage des Punktes A mit Benützung der Horizontalwinkel m und n,
unter welchen die Strecken BC und CD von A aus gesehen werden
nach verschiedenen Methoden.
Die einfachste hievon ist wohl die mechanische, nach welcher ^
man die zwei Winkel nebeneinander auf ein Pausepapier zeichnet
und dieses nun solange auf dem Plane verschiebt, bis die einzelnen
Strahlen durch die entsprechenden Punkte gehen.
Theoretisch einfach ist das Verfahren, welches den Punkt
A als Schnittpunkt von zwei Kreisen liefert. Einer derselben geht
durch B und C als Ort der Scheitel jener Peripheriewinke], welche
übei- BC gezeichnet werden können und gleich dem Winkel m sind, *