413
— 27t, oder:
ß~\~Y — n _ ^ a' + a" + d y
Zweiter Fall. Das Viereck hat ein erhabenes Eck am Punct B,
wie in Fig. 53 das Viereck A^BCD. Hier ist:
2 n — ß -\- d -\- y a h — a‘ — 2 n. Hieraus ist:
ß — y a 11 — a' -f- d
2 “ 2 *
Dritter Fall. Das Viereck hat ein erhabenes Eck am Punct D,
wie in Fig. 53 das Viereck A 3 BCD. Hier ist:
ß 2 n — d y ~\~ al1 — 2 TT, somit:
ß -f- Y d — a ‘ — a “
2 “ 2
Vierter Fall. Das Viereck hat zwei erhabene Ecken am Punct B und
D, wie in Fig. 53 das Viereck A 4 BCD. Hier ist:
(2 rt — ß) -j - (2 7t — d) y “h a " — a* — 4 7t, somit:
ß — y a “ — a ‘ — ä
2 ~ ’ 2
Fünfter Fall. Das Viereck hat ein erhabenes Eck am Punct A,
wie in Fig. 56 das Viereck ABCD; in diesem Falle ist:
ß + d -f- y + + oi u =z 2 7r, oder = 7t —
Für jeden Fall findet man eine Gleichung, welche zu der oben aufgefunde
nen ß und y gibt- Es fragt sich nun, welcher Fall gerade der zu berechnen
den Aufgabe angehört. Hierüber nur die Bemerkung, dass, wenn die zwei ge
gebenen a stumpf sind, der 5te Fall zur Anwendung kommt, wie Fig. 56
lehrt. Sind nicht beide Winkel stumpf, so kommt jedenfalls der erste Fall
in Anwendung, gleichzeitig können auch noch einer oder zwei oder alle die
drei folgenden Statt haben, so dass also die Aufgabe eine vierdeutige sein
kann. Wenn einer der Fälle nicht Statt hat, so gibt es die Rechnung schon
an, es wird jedoch auch nicht schwer sein, von vorn herein die Bedin
gung für das Nichtstatthaben eines Falles aufzusuchen.
So z. B. kann der dritte Fall nicht stattfinden, wenn 6 -=C cc ~ 3 t~ a , J
2
weil man sonst für ^ einen negativen Werth erhält.
Die verschiedenen Lagen von A können auf folgende Weise durch Con-
struction ermittelt werden , wenn man eine Lage (z. B. wie in Fig. 53 die
des ersten Falles) kennt.
Man construirt das Viereck A 1 BCD, errichtet in den Mitten der Seiten