Full text: Die Kunst des Seifensiedens und Lichtziehens oder gründliche Anweisung zur Anfertigung aller Sorten von Seifen, als der festen, grünen, braunen oder sogenannten schwarzen, der gelben englischen Terpentin- und Toilettenseife, wie auch zur Fabrikation aller Arten von Talglichtern

    
Selen, bildet Hydrofelenfäure; 
Kalium, bildet Kaliummwafferftoff. 
Nach dem Verhältnig, in welchem fich der Mafler: 
floff mit diefen Subftanzen verbindet, iſt ſein Ato: 
mengewicht nah der Sauerſtoffſcale zu 0,125 feftges 
feßt worden. 
Allen Körpern, die man für öconomifche Swede 
zur Erzeugung von Wärme und Licht anwendet, ver 
u der Waſſerſtoff die Fähigkeit, mit Flamme zu 
rennen. 
Vom Sti>ſtoff. 
Man hat mit Recht dieſen einfachen Stoff als 
einen der merkwürdigſten Körper angeſehen, den man 
in dex Natur findet. Alle Verbindungen, die er ein- 
geht, haben hervorſtechende Eigenfchaften; fie find im 
Allgemeinen nicht ſehr feſt, doh ſind einige darunter, 
welche den auf Zexſezung abzielenden Einwirkungen 
eine hinlängliche Feſtigkeit entgegenſtellen. Deshalb 
iſt es auch ſo {wer zu erklären, warum fich der 
Stickſtoff niemals direct mit den übrigen - einfachen 
oder zuſammengeſeßten Stoffen verbinden kann. Bis 
jeßt kennt man in der That keinen Stoff, der im 
Stande wäre, fi in einem etwa kurzen Zeitraume, 
Unter irgend einem Einfluſſe, mit dem gasförmigen 
Stiftoff zu verbinden; woraus hervorgeht, daß man 
eben fo wenig ein Mittel kennt, durch das man auf 
directem Wege die Exiſtenz des Sticfloffs in einer 
Berbindung oder in einem Gasgemenge nachweiſen 
könnte. Alle Kennzeichen dieſes Körpers ſind negas= 
tiv und man nimmt an, ein Gas ſei Stickſtoff, fo: 
bald es keine, die andern bekannten Gaſe characteriz 
ſirenden Eigenſchaften zeigt. 
: Das Sticdftoffgas, welches man vorher, al mit 
der Kohlenſäure gleichbedeutend, betrachtete, wurde 
1772 von Rutterford von leßterer unterſchieden. 
  
     
  
  
  
   
    
      
  
  
    
   
   
   
    
      
    
    
   
  
  
  
   
  
ſof 
man 
gem 
[st 
hit
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.