Full text: Die Tischlerkunst in ihrem ganzen Umfange

  
  
  
  
  
  
  
   
  
   
   
  
   
   
  
  
  
  
   
    
  
   
  
  
   
   
   
  
  
   
   
  
  
  
  
  
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2 Die \<warze Pappel mit Vö 
hat ein weiches Holz, etwas fhwammig, von ge und dal 
ringer Härte und Feſtigkeit, aber ziemlicher Zähigkeit, 2) 
Es iſ von Farbe weiß, gegen den Kern hin of ru un! 
braun und grau geflammt. Bei dem Bearbeiten her auch 
faſext es leicht unter dem Hobel, wirft fi abe delholz 
ſehr wenig und reißt beim Austro>nen nicht ſtart, Be 
So leicht und weich ſonſt dieſes Holz iſt; ſo gebe gelbe S 
doch ſtarke Stämme davon ſehr ſhône Breter, vo in Oſtix 
züglich zu Fußböden und allerhand Schreiner- Ar Stimm 
beit, ift auch leiht und gut zu beizen und läßt ſi) ſich find 
fowohl dem: Ebenholze als dem Mahagony ziemlid züglich t 
ähnlich bringen; nur fehlt ihm die angemeſſen 83) 
Schwere. Auf dem Stamme zur Saftzeit gefhall von der 
und ausgedorrt, erhält es mehr Feſtigkeit, und läſt nur im 
  
fich hernach auch gut poliren. Färberei 
3) Die Silberpappel. veriſirt i 
ausnehm 
Sie hat ein weißes, auch wohl nad) dem Kern! 
zu gelbliches, in der Wurzel bräunlich - geflammt 
und gemafertes, zähes, feinfaferiged, weiches, leih, 
tes und gleichſpaltiges Holz, welches fhöne Brekt 
zu Fußböden und andern Tiſchler - und Drechslerat: 
“beiten liefert. & 
Da es nicht leicht auffpringt, fich nicht wirf Iſt 
und leicht zu behandeln ift, fo wird es öfters, il tab er 
Ermangelung des Lindenholzes, von den Bildhauen | treifen 
geſucht und verarbeitet. 9) beſu 
Die übrigen Arten von Pappeln, die man no ke coy 
hat, weichen wenig in Anfehung der Eigenfchafte u 
von den obengenannten ab. erferfige 
N i gefunden 
) Kap. 48. 
| Das Sandelholz. 
Von dieſem Holze hat man dreierlei Arten. 
1): Weißes , welches aber von geringem Nube! Die 
ift, weil es zur Färberei und Tiſchlerarbeit nid faſerig, r 
Auc 
Arbeiten.
	        
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