Full text: Lehrbuch der Buchdruckerkunst

: Drucker jede Stelle des Setzkastens, der Maschine und : 
: der SchlieBplatte hell beleuchten kann. Für wirksame : 
; Ventilation, für genügende Gelegenheit zum Waschen ; 
: mit flieBendem Wasser sowohl der bescháftigten Per- : 
: sonen wie des Materials mu Sorge getragen werden; : 
: ebenso ist óftere gründliche Reinigung des Fufbodens : 
: und der Wànde eine Notwendigkeit. In den Arbeits- : 
: ráumen müssen Spucknápfe mit Wasser aufgestellt : 
: werden. Die Heizung der Druckerei geschieht in vielen : 
: Fällen durch den Abdampf der Kraftmaschine. Wo ; 
: Dampfheizung nicht einzurichten ist, sorge man für : 
: eine Installation, die eine gleichmáBige (15? bis 179 R) : 
: Temperatur in der kalten Jahreszeit erzielt und diese : 
: annähernd auch während der Nacht einhält. Die Kosten : 
: solcher Beheizung machen sich dadurch bezahlt, da : 
: in warmen Lokalen vom Beginn der Arbeit an die i 
: Finger der Setzer die nótige Beweglichkeit haben und : 
: die Druckfarbe und die Walzen der Maschinen ge- i 
: schmeidig und arbeitsfáhig sind und damit Zeitver- : 
: lustedurchlangsames Einlaufen derMaschinen, Rupfen : 
i des Papiers usw. vermieden bleiben. Ein gut geheizter : 
: Maschinenraum liefert táglich den Betrag einer halben : 
i Stunde Arbeit mehr als ein schlecht geheizter. Das : 
: ganze für jede Einrichtung so wichtige Gebiet der : 
: «Heizung, Beleuchtung und Ventilation» ist unter : 
: diesem Titel ausführlich behandelt von Th. Schwartze : 
: in Webers Illustrierten Handbüchern*. Zum Schlusse : 
: móge noch ein Auszugaus dem deutschen Reichsgesetz : 
  
:  * Für Neuanlagen empfehlen wir aus der Serie von : 
: Webers Illustrierten Handbüchern: Baukonstruktionslehre : 
: von Walther Lange, 5. Auflage; Baustile von Ed. Freiherrn : 
i v. Sacken, 16. Auflage; Baustofflehre von Walther Lange; : 
i: Dampfkessel, Dampfmaschinen und andere Warmekraft- : 
: maschinen von Franz Seufert, 8. Auflage. : 
 
	        
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