Full text: Die magnet- und dynamo-elektrischen Maschinen

     
250 Die neueren Wechselstrom-Maschinen, 
Lampen mit Differentialstrom, die wir später be- 
schreiben werden, dass mit ihnen nicht bloss ein bedeutender 
Schritt auf dem Gebiete der elektrischen Beleuchtung vor- 
wärts geschehen ist, sondern auch die so lange gesuchte 
Lösung der Theilung des elektrischen Lichtbogens wenigstens 
in gewissen weiten Grenzen gefunden erscheint. !) 
1) Vgl. Z. f. a. E., Bd. II, p. 61, Schuckert's dynamo-elektrische 
Maschine für Wechselströme, deren Beschreibung unterbleibt, da Schuekert 
dieselbe in die Praxis einzuführen nicht gedenkt. Auf der Pariser Aus- 
stellung 1881 waren ausser den von uns beschriebenen Maschinen, welche 
bereits aus dem Stadium langer Versuchsreihen in die Praxis eingeführt 
sind, u. A. noch dynamo-elektrische Maschinen von Dr. Hopkinson 
(verfertigt von Latimer Clark, Muirhead & Co.), Seeley und Tebbuts, 
Wilde und Gülcher ausgestellt. Diese steht in ihrer Constructionsweise 
zwischen den Maschinen von Gramme einerseits und denjenigen von 
Schuckert andererseits. Bei den Maschinen von Wilde und Seeley- 
Tebbuts haben wir es im Wesentlichen mit Constructions-Prineipien zu 
thun, die uns aus der Wechselstrom-Maschine von Siemens-Halske be- 
kannt geworden sind; letztere dürfte selbst Hopkinson als Vorbild gedient 
haben, wenngleich nicht geleugnet werden darf, dass "AMopkinson neue 
Dispositionen getroffen hat, welche der Maschine ein eigenartiges Gepräge 
geben. Doch bleibt abzuwarten, ob das von Hopkinson befolgte Prineip 
richtig ist und seine Maschine in der Praxis Verwendung findet. 
     
  
  
  
  
  
   
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
    
 
	        
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