Full text: Die Kerzen- und Seifenfabrication nach den neuesten Vervollkommnungen dieses Industriezweiges

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deren Seite der Windungen des Dampfrohres er: 
zeugen, um die Verſtopfung der feinen Oeffnungen 
desfelben durch feſte Seifentheilhen oder Kalftheil- 
chen zu verhindern, die in der Slüffigfeit [hwimmen, 
Wir werden übrigens weiter unten die Abbildung 
und die Beſchreibung der Verſeifungskufen und ihres 
Rührers geben. 
Wenn wir auh die Nothwendigkeit des Um: 
rührens der zu verſeifenden Maſſe zugeben, fo glaus 
ben wir doh hier bemerfen zu müſſen, daß die Ers 
fahrung bei den anderen Verſeifungsarten den Beweis 
geliefert habe, daß man die Fettkörper nur dann 
vollſtändig und ökonomiſch ſättigen könne, wenn man 
fie in zwei Abſchnitten verſeife. Die Fettförper ſind 
nämlich nicht löslich im Waffer, und in der Negel 
werden die chemifchen Zerfegungen in den häufigſten 
Fällen nur dann vollſtändig bewirkt, wenn wenig» 
ſtens einer der Körper in dieſer Flüſſigkeit vollſtän- 
dig aufgelöft iſt. Dieſes iſt nun auch der Fall bei 
der Seitenfabrication und der Hauptzwe> bei der- 
jenigen Operation, welche unter dem Namen des 
VBorfiedens befannt ift. Hier fol nämlich mit 
einer Heinen Quantität Alkali eine Emulfion mit der 
zu verfeifenden Fettſubſtanz gebildet und leßtere vors 
bereitet werden, fich mit einer beträchtlicheren Portion 
dieſes Alkalis bei derjenigen Operation zu verbinden, 
welcher man den Namen des Klarſiedens ge- 
geben hat. 
Andererſeits giebt e8 noch eine andere Erwä- 
gung, welche gewiſſermaßen vorſchreibt, die Verjei- 
fung in zwei Tempos vorzunehmen oder wenigſtens 
mehre Tempos bei dieſer Operation einzuhalten. 
Diefe Erwägung beruht darin, daß die Kalkfeife, 
welche fih durch die Vermifchung des. ganzen, auf 
einmal zugefegten Kalfverhältnifjes, welches man dem 
Talg zu geben gewohnt iſt, bildet, eine große Did): 
   
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
   
  
  
  
  
   
  
   
  
  
   
  
  
  
  
   
  
   
  
  
  
  
  
    
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