Full text: Gesammelte Abhandlungen ([1])

   
unbegrenzten Cylinders von weichem Eisen. 293 
Ich bemerke noch, dass diese Ausdrücke für &,$,y auch 
gelten, wenn die Gestalt der Eisenmasse eine ganz beliebige 
ist, so bald die magnetisirenden Kräfte von unendlich grosser 
7: 
Intensität sind; es ist dann nämlich V unendlich gross, U 
bleibt endlich in Folge der durch die Gleichung (25) ausge- 
sprochenen Eigenschaft der Funktion F. Aus der Gleichung 
(22) folgt also, wenn man eine endliche Grösse gegen unend- 
lich grosse vernachlässigt: 
0 
und hieraus ergeben sich unmittelbar die Gleichungen (27). 
Durch Benutzung von (25) kann man diese hier auf die Form 
bringen: 
  
or ” 
= — oo 0 _ —ıK, —— a 3 03 Er = See IK 
op (0 = 2a Be 
u +) VE ou er 
87 
d2 
  
.„. 5 
0% 0 [oV 
Vol) +) 
Diese Form zeigt, dass die magnetische Intensität in allen 
Punkten der Eisenmasse dieselbe ist, nämlich = X; die mag- 
netische Axe fällt überall mit der Richtung der magnetisirenden 
Kraft zusammen. 
Zur Theorie des in einem Eisenkörper indueirten 
Magnetismus. }) 
1: 
Ein Fall, in dem die von Poisson aufgestellte Theorie 
des in weichem Eisen inducirten Magnetismus sich sehr leicht 
durchführen lässt, der auch in experimenteller Hinsicht Interesse 
darbietet und, soviel ich weiss, bisher theoretisch nicht be- 
handelt ist, ist der Fall eines Ringes — oder um es bestimmter 
auszudrücken — eines Rotationskörpers, der von der Rotations- 
!) Pogg. Ann. Ergänzungsbd. 5. 1870. 
     
    
    
  
  
  
  
  
  
    
   
      
  
  
    
    
  
    
  
   
     
    
 
	        
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