beitung des „Einschneidens“ gleichzeitig benutzt, um auch das
,,Rückwärtseinschneiden“, welches überdies nur ein besonderer Fall
des „Einschneidens“ ist und deshalb von Letzterem nicht wol getrennt
werden kann, in erweiterter Form zu behandeln. Dabei hege ich
nicht die Ansicht, in dieser Bearbeitung des Rückwärtseinschneidens
nach der Methode der kleinsten Quadrate den Berufsgenossen tatsäch
lich Neues zu bieten. Mein Zweck ist vielmehr darauf gerichtet,
dem Geometer die Anwendung der Aufgabe zu erleichtern, indem ich
sie durch die Form der Darstellung und die Erläuterung an Rechen
beispielen seinem Verständnis widerholt näher zu bringen suche.
Beide Methoden, das „Einschneiden“ wie das „Rückwärtsein
schneiden“ — Letzteres vorzugsweise mit Anwendung der Methode
der kleinsten Quadrate — verdienen, wie ich bereits auf Seite 152
meiner „Trigonometrischen und polygonometrischen Rechnungen etc.“
betont habe, bezüglich ihres Werts für die niedere Geodäsie wol unbe
denklich den ersten Platz unter den verschiedenen Arten der trigono
metrischen Punktenbestimmung. Möge auch das vorliegende Schrift-
chen dazu beitragen, diese Auffassung unter den Berufsgenossen zu
allgemeiner Geltung zu bringen.
Berlin, im Februar 1877.
Gaufs.