38 I. Abschnitt. Directe Beobachtungen. 1. Kap. Gleiche Genauigkeit.
seits die mittlere Abweichung, so werden wir schon vorläu
fig urtheilen können, dafs bei gleichem # auch gleiche Ge
nauigkeit in beiden Gruppen sey, dafs aber bei unglei
chem 3 in derjenigen Gruppe die gröfsere Genauigkeit statt
finde, wo das kleinere 3 erscheint.
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Wir müssen aber noch einen Schritt weiter gehen.
Nicht die mittlere Abweichung vom Mittel, sondern die
mittlere Abweichung von der Wahrheit ist es
eigentlich, die wir zu wissen begehren, um unsere Beobach
tungen zu beurtheilen. Diese wollen wir den mittleren
Fehler oder den zu befürchtenden Fehler nen
nen und vorerst mit m bezeichnen. — Die genaue Bestim
mung unseres m erforderte also eigentlich, dafs wir das
wahre O kennten. — Beobachten können wir nun zwar
das O möglicherweise, denn es kann uns allerdings, wenn
wir die Reihe der Beobachtungen hinlänglich ausdehnen,
begegnen, dafs zufällig eine oder mehrere ganz fehlerfreie
darunter seyen, aber das würde uns zu gar nichts helfen,
w r eil wir durchaus kein Mittel besitzen, eine fehlerfreie Be
obachtung als solche zu erkennen. — Wir müssen also
darauf verzichten, das m genau zu bestimmen und uns mit
einer möglichst angenäherten Schätzung begnügen. Hie
zu haben wir die Mittel.
Die Erfahrung lehrt uns nämlich, dafs bei einiger Aus
dehnung der Beobachtungs - Reihen, ja oft schon bei we
nigen Beobachtungen, sich unter den o das Ai selbst, zu
weilen sogar öfters zu finden pflegt. Kommt nun dieser
Fall vor, so schreiben wir dem beobachteten M eben
so wohl wie den übrigen o den mittleren Fehler m zu. Um
gekehrt werden wir also auch, wenn wir uns zu den vorlie-
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