schied. Genauigkeit.
§. 22. Gewicht. Beispiel 1) u. 2). 55
der Genauigkei-
, welche wir mit
nt man die G e-
unter Rücksicht
igriff verbinden,
len ungleich ge-
tnderen wirklich
gen hinzu, wel-
t sind, und be-
als ein arithme-
er hinzugedach-
iichnen w ir dann
1 die Anzahl von
[ müfsten, damit
eit habe, die ei-
zukommt, nen-
scher Mittel den
u gehörigen Be-
so ist nach n. 10
s. w.
viele Ausdrücke
ewichts - Einheit
t ist aber im AI1-
f das Verh ä It-
l in derBeschaf-
iveshalb wir eine
ieber wählen als
1 auch ganz eng
der oben §. ?. erwähnten Analogie an. Denken wir uns näm
lich verschiedene Punkte des Raumes mit verschiedenen Ge
wichten belastet, so müssen wir, um sie ins Gleichgewicht
zu setzen, erst das Verhältnifs der Gewichte wissen, und
dazu gelangen wir ganz einfach, wenn wir die Anzahl von
Gewichts - Einheiten kennen, die für jedes einzelne zu sub-
stituiren ist.
Das Vorhergehende zu erläutern, mögen zwei einfache
Beispiele dienen.
1) Zwei Beobachtungen und o 2 desselben Winkels
seyen mit demselben Instrument, und unter denselben Um
ständen gemacht, die erste aber beruhe auf 10, die zweite
auf 15 Repetitionen. Hier ist es am natürlichsten, eine ein
fache Beobachtung mit demselben Instrument als Gewichts-
Einheit anzunehmen, und also zu setzen p¡ — 10; p 2 — 15.
Aber nothwendig ist dies nicht; es kann jede andere Ge
wichts - Einheit gewählt werden, welche nur — — ^
giebt. Das Verhältnifs der Genauigkeiten wird dann immer
durch , das Verhältnifs der mittleren Fehler aber durch
V3
^ — ^pL ausgedrückt seyn. Setzten wir z. B. p i — 2 und
p 2 — 3 um die kleinsten Zahlen zu erhalten, so wäre das
Mittel einer fünfmaligen Repetition die Gewichts-Einheit.
2) Wären zwei Beobachtungen o i und o 2 desselben
Winkels mit zwei verschiedenen Theodolithen ohne Repe
tition gemacht; so müfsten wir, um die Genauigkeiten zu
vergleichen, zuerst aus anderweit vorhandenen oder zu die
sem Zwecke besonders angestellten Beobachtungs - Reihen
die m nach den Principien der früheren §§. bestimmen.
Gesetzt nun, es wäre gefunden m l — 10" und m 2 = 5”; so
wären nun die Gewichte so zu bestimmen, dafs
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