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IV. Orthogonale Axonometrie.
Nach Umlegung der Kreuzrißebene erhält man daun 0°R°= r°
als Umlegung der Geraden r. Macht man P a Q a = O a S a ,
so ergibt die Horizontale durch S a den Punkt №; dann ist
0°S° die wahre Größe der Strecke PQ und O a Q t> R°= e
die wahre Größe des Einfallswinkels der Geraden
gegen die Bildebene. In der Richtung der Geraden g und
auch aller Erzeugenden r des Drehkegels herrscht das Ver
kürzungsverhältnis
OgSg
o°s°
Sin e.
Die Umkehrungsaufgabe, nämlich das Aufträgen einer
Strecke, erfordert hier gar keine neue Linie, ist also ent
schieden einfacher als nach der ersten Methode.
3. Nun soll wieder der besondere Fall betrachtet werden,
daß die Projektionen P a , P' a und Q a , Q' a der beiden
Punkte auf demselben Ordner liegen. Die Verbindungs
gerade ist dann zur Kreuzrißebene parallel. Es sind
hier für Übersicht (Fig. 130) und für Untersicht (Fig. 131)
zwei Hauptfälle zu unterscheiden. Das axonometrische
Bild und der axonometrische Grundriß der Strecke können
gleichlaufend sein, wie bei der Strecke PQ, auf der Ge
raden g, oder sie können ungleichlaufend sein, wie bei der
Strecke RS auf der Geraden n. Sucht man die Kreuzrisse
P° Q u und g°, beziehungsweise _ß (, № und n°, so sind P (] Q n
und R°S° die wahren Größen der gegebenen Strecken;
ferner erhält man den Einfallswinkel ^ der Geraden g gegen
die Grundebene und den Einfallswinkel £ gegen die Bildebene