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H—I" +
Das ist so zu verstehen: a' b’ ist die perspek
tivische Senkrechte zur Fluchtrichtung; ist auf ihr
hi als perspektivische Diagonallinie zum T 745 " ge
zogen, so wird die perspektivische Senkrechte zu
dieser if sein, weil o! b’ die zweite Brettreihe in /
schneidet. Verbindet man daher alle /-Punkte mit
den /-Punkten, so ist damit die entgegengesetzte
Eine ähnliche Auf
gabe ist bei l dem Band
parkettmuster in der
Fig. 131b gelöst; das
Muster liegt hier nur per
spektivisch anders und
wird dementsprechend
auch die Hilfeleistung der
Fluchtpunkte eine andere.
Auch hier wird eine Ein
teilung auf der Parallelen
zur Bildebene a b benützt,
um die Brettreihen sowohl,
als auch die einzelnen
Brettlinien, jedoch mit
Hilfe der Fluchtrichtung,
zu konstruieren, e f ist
die perspektivische Senk
rechte zu der Fluchtrich
tung 45°, mit der die
Flucht der Brettreihen geht, sie schneidet die nach
F gerichteten Fluchtlinien der einzelnen Brettchen
und die den Schnittpunkten gegenüber liegenden
Punkte der anderen Brettreihen auf e f werden mit
den Spitzen der betr. Brett
linien verbunden. Der Flucht
punkt / 7 / ä 45u zeigt die Be
nutzung eines Teilstrecken
fluchtpunktes zur Ermitte
lung der Fluchtrichtungen
von e-f und g-h.
Mit Vorteil wird das
Vervielfältigen perspektivi
scher Maße bei allen Dar
stellungen sich wiederholen
der Körper angewandt. Bei
einer Treppenanlage z. B.,
wie in der Fig. 132 veran
schaulicht ist, vervielfältigt
man die aus dem geometri
schen Grundrisse heraus
konstruierte Stufenzeichnung der untersten Stufe,
ohne den Grundriß weiter dazu zu benutzen. Vor
ausgesetzt ist, daß die Treppe einen geraden Lauf
Parkettreihe in richtiger perspektivischer Lage, zum nimmt, so wird die Fortsetzung der Steigungen nach
zweiten Fluchtpunkte der anderen Diagonalrichtung den besprochenen Weiterteilungen, unter Benutzung-
führend, gezeichnet. einer beliebig gewählten Fluchtrichtung und deren
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