. + Bestimmung der absoluten Dichte A der Luft. 67
Die Formel für A geht also über in
nn nd
: en pp
Bisher wurden stillschweigend die Normalverhältnisse
von Druck (760 mm) und Temperatur (0) vorausgesetzt.
wie Da für gewöhnlich bei der Messung ein anderer Luft-
nen. druck p und eine andere Temperatur t herrscht, muß A
Ilon auf 760 mm und 0° reduziert werden. Man erhält nach
npe Seite 96, Formel (III)
Die G—Gı (1 + 0,00867 0 _,
eter 4 76050 = . { 760
rer- G2 — Go P— pP
nen Nach dieser Endformel nimmt man die Berechnung vor.
le- > Die Messung verläuft folgendermaßen:
lon 1. Man schließt beide Hähne des gereinigten und
MO- getrockneten (Seite 92) Ballons und wägt ihn. Er ist
dabei mit gewöhnlicher Luft gefüllt; man erhält also G».
er Zugleich liest man die Temperatur t und den Barometer-
stand p im Zimmer ab.
2. Man schließt den Ballon mit einem gut passenden
Schlauch an die Luftpumpe an, öffnet den zur Pumpe
führenden Hahn und pumpt die Luft heraus. Sobald
man bemerkt, daß das Manometer der Luftpumpe nicht
weiter fällt, liest man an ihm den Druck p’ ab.
3. Man schließt den zur Pumpe führenden Hahn des
nel Ballons, desgleichen den zum Ballon führenden Hahn
der Pumpe, damit die nachher einströmende Außenluft die
Pumpe nicht zertrümmert, nimmt den Ballon ab, wägt ihn
und erhält Gı. Für Go und Gı ist eine sehr genaue
eh Wägung notwendig.
4. Jetzt taucht man den Ballon mit dem einen Hahn
ler
2 ins Wasser und öffnet diesen vorsichtig, worauf sich
der Ballon fast ganz mit Wasser vollsaugt. Man füllt
har ihn voll, schließt den Hahn und beseitigt das außerhalb
ht des Hahnes befindliche Wasser mit Fließpapier. ‚Die
a zu Wägung, die diesmal wegen des großen Wassergewichts
nur etwa bis auf Dezigramm genau zu sein braucht,
ergibt G2. Damit sind alle Größen auf der rechten
92. Seite der letzten Gleichung ermittelt, so daß A daraus
berechnet werden kann.
“x
9%