Beitrag‘ zur Kenntniss des Isländischen Tuffgebirges, 290
nen. bevor nicht Stellen von älterer Lava überdeckt und erscheint nicht deutlich geschichtet
diese Vorgänge on unregelmäßigen Absonderungen durchklüftet und an einzelnen Stelle
Ohne daher für on vulkanischen Finschlüssen erfüllt, die hie und da so sehr ‘an Zahl
ühren. werde ich zunehmen, dass das ursprüngliche Gestein nur noch als Verkittungsmittel
hie Untersuchung auftritt... In der dichten unzersetzten Masse beobachtet man an dieser,
ir ältesten. Islän: Stelle weder Gänge noch Drusen von Quarz, Chalcedon, Kalkspath oder,
örung derselben 268]. andern Fossilien, welche an andern Orten nicht selten darin vor-
ommen. Nur hie und da enthält das Gestein sehr schön ausgebildete
veichen die vul- Olivinkrystalle. An der Oberfläche sieht man die ursprünglich schwarz-
egen;. noch mehr oder gelbbraune Gebirgsmasse einer Zersetzung unterworfen, die sich
len Setzen ihret durch einen lavendelblauen Ueberzug zu erkennen „giebt. In seine
| Schwieriekeiten mineralogischen Eigenschaften gleicht der Palagonit gewissen Varietäten
HuSen haben es des braunen feinmuscheligen Pechsteins auf das Täuschendste. Er ist
en‘ vulkanischen öllig amorph, von unebenem, im kleinen muscheligem Bruch; leicht
as56 der Altesten ersprengbar, fast von der Härte ‚des Apatits; in den feinsten Splittern
und geologisch durchscheinend; sein Glanz ist firnissartig, in das Wachsartige übergehend;
En N Recultate BE bei auffallendem Lichte zeigt er sich kaffeebraun, bei durchfallende
neue: von ihnen ] oniggelb; das ochergelbe Pulver desselben färbt sich, in einer Glasröhre
len muß dies in- erhitzt, unter Aufgabe von Wasser zimmetbraun und später schwarzbraun;
Kommen scheint or dem Löthrohr schmilzt das Fossil leicht zu einer glänzenden mag-
netischen Perle und zeigt Eisen- und schwache Manganreaction; sei
Bindemittel der specifisches Gewicht ist bei + 0,7 €. 2,4296; in verdünnter Salzsäure
: Aufenthalts in löst er sich leicht unter Zurücklassung von wenig Kieselerde. /
auf ‚weichertes ‚Die nachstehende Analyse wurde_mit einem sehr reinen Stück des
stellen. Seljadairer Fossils angestellt: .
en diehten‘ Pala: I) 1,1188 Grm. der bei ungefähr 30° C. über Schwefelsäure getrock
beobachten. “+Er neten Substanz verloren beim Glühen 0,1919, Grm. Wasser. : —
ulkanischen Pin- 2) 2,2498 Grm. derselben Substanz gaben, nach dem Auflösen in
eh. der Insel an Salzsäure, 0,9148 Grm. Kieselerde. 0,865 Grm. davon hinterließen be
sin Skar dshei Adi Behandlung mit erwärmter Kalilösung 0,0874 Grm. Rückstand, welchen
hbare: Gletscher- aus einzelnen. Infusorienpanzern und anderen fremden, in Säuren unlös
ben‘: Das: merk: lichen Beimengungen bestand. | |
aleinschnitt‘ dar ; 3) Durch Fällung mit Ammoniak und Behandeln des erhaltenen
nach Thingvellir Niederschlags mit Kalilösung in einem Platingefäß wurden 0,2512 Grm.
€ “Dieses Thal honerde und 0,3473 Grm. unreines Eisenoxyd erhalten, welches nach
da En dem Wiederauflösen und durch Fällen [269] mit kohlensaurem Baryt
OS 7 EA 0,0194 Grm. Kieselerde, 0,3189 Grm. Eisenoxyd und 0,0232 Grm. phos
8 norö che N phorsaure Magnesia gab.
nder u a 4) Die ammoniakalische Flüssigkeit gab nach dem Eindampfen durc
auf ze ee Fällen mit oxalsaurem Ammoniak 0,2413 Grm. kohlensauren Kalk, wobei
SE dem etwas oxalsaurer Kalk mit durch das Filter lief.
e ist an einzelne: