IV
Nur der kleinste Theil seiner Zeit gehört der Mathe
matik. Nur wenige nächtliche Stunden, und ermü
det von seinen Berufs-Arbeiten, kann er ihr widmen,
niemals auch nur einen einzigen Tag im Zusammen
hange; denn der öffentliche Dienst hat keinen Ruhe-
Punkt. Nichts aber ist bekanntlich mathematischen
Arbeiten nachtheiliger, als Zerstreuung und stückweises
Arbeiten. Daher kommt es denn, daß seine Arbeiten
nicht so gut und geründet ausfallen können, wie er
ste wünscht, und wie er ste zu liefern bemüht sein
würde, wenn seine Lage der Beschäftigung mit der
Mathematik günstiger wäre. Er bittet wegen der vor
kommenden Mängel um Entschuldigung, und glaubt
unter den obigen Umständen darauf hoffen zu dürfen.
Er wird übrigens Alles anwenden, um die Mängel
nicht über die Form hinausgehen, und bis in die
Gegenstände selbst dringen zu lassen.
Berlin, im März 1822.
A. L. Crelle.