Full text: Specieller Theil: Aromatische Reihe (Kohlenwasserstoffe, Phenole, Alkohole, Säuren) (2. Band)

1 (1864/65), 4 (1804/65), 5 (1867), 0 
e. 
: (90 Bände) 1789—1815. — 2 série 
1841 — 1863. — 4 série (30 Bände) 
- 0 série. Seit 1884. Jährlich 3 Bände. 
Jährlich 1 Band. 
land 1 (1868). Jährlich 1 Band. 
1—5 (1858/59—1863) unter dem Titel: 
L864 unter dem Titel : Bulletin de la 
! Bände, 
lieh 2 Bände. 
sciences. Band 1 (1835), 2—3 (1830). 
20), 79 (1841), 159 (1861). Jährlich 
îand 1 (1862). Jährlich 1 Band, 
lieh 1 Band. 
Chemie. Band 1 (1877/78). Jährlich 
liefscn, Kicker). Band 1 (1847/48), 
834), 49—51 (1850), 100—108 (1869). 
170). Jährlich 2 Bände, 
hemie. Band 1 (1871). 
ich 1 Band. 
160 Bände (1824 1877). Band 1—3. 
G. Wiedemann). Band 1—2 (1877); 
ich 1 Band. 
1 (1887). Jährlich 1 Band. 
1 (1882). 
(1848—1875). Jährlich 1 Band. Seit 
EIN, FlTTIG und HÜBNER. Band 1—7 
4. Auflage. Band 1—4 (1848—1870) 
nde (1853—1850). 
Band 1 (1869). Jährlich 1 Band, 
nsyminetrisch. — s — symmetrisch. 
— para. 
AROMATISCHE REIHE. 
Einleitung. 
(Litteratur: Ladenbürg, Theorie der aromatischen Verbindungen 1876.) — Als 
Stammsubstanz der aromatischen Verbindungen ist das Benzol C ß H e zu betrachten, von 
welchem diese Verbindungen sich sämmtlich ableiten lassen durch Vertretung von Wasser 
stoff. Die sechs Kohlenstoffatome des Benzols können ringförmig mit einander verbunden 
gedacht werden, indem entweder jedes Kohlenstoffatom mit zwei anderen Atomen so zu 
sammenhängt, dass die Atome abwechselnd durch einfache und doppelte Bindung mit 
einander verkettet sind (Fig. 1), oder es kann jedes Kohlenstoffatom mit drei anderen 
Kohlenstoffatomen verbunden sein (Fig. 2 oder 3). Es bleibt daher an jedem C-Atome 
nur eine Affinität frei, und wird dieselbe durch Wasserstoff gebunden, so erhält man den 
gesättigten, aromatischen Kern: Benzol (Kekule, A. 137, 229). 
CH 
* cigicicm man cne V erbrennungswärme eines Kohlenwasserstoffes mit derVerbrenuungs- 
wärme seiner Bestandtheile, so lässt sich die Bildungswärme des Kohlenwasserstoffes (aus 
seinen Bestandtheilen) berechnen. Wie Thomsen (s. I. S. 66) gezeigt hat, stimmt die theo 
retische Verbrennungswärme des Benzols mit der direkt beobachteten nur, wenn man neun 
einfache Bindungen annimmt. 
Vergleicht man das spec. Volumen (beim Siedepunkte) der aromatischen Verbindungen 
mit dem der gesättigten „normalen“ Fettkörper von gleichem Kohlenstoffgehalt, so er- 
giebt sich für jedes Wasserstoffatom die gewöhnliche Differenz von 5,6. 
Spec. Vol. von Diisobutyl C 8 H 18 = 184,49 Heptan C 7 H 16 = 162,56 
„ „ „ Xylol C 8 H 10 = 139,67 Toluol C 7 H 8 = 117,97 
„ „ „ H 8 = 44,82 = 44,59 
,, ,, ,, H, = 5,6 5,6. 
Daraus würde folgen, dass im Benzolkerne nur einfache Bindungen Vorkommen 
(E. Schiff, A. 220, 303). Vergleicht man in der That die aromatischen Verbindungen 
mit den ungesättigten Fettkörpern, in denen eine mehrfache Bindung der Kohlenstoff 
atome angenommen wird, so findet man für das spec. Vol. des Wasserstoffatomes völlig 
abweichende Werthe. 
Spec. Vol. des Caprylens C 8 H 16 = 177,22 Diallyls C e H 10 = 125,82 
„ „ „ Xylols C 8 H 10 = 139,67 Benzols C e H 6 = 95,94 
„ „ „ H G ^~W,55“H 4 = 29,88" 
„ „ „ H, = 6,3 Hj = 7,5. 
Beilstein , Handbuch. 2. Aufl. II. 1
	        
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