48
cycloiile R-\rr — r i , also r = r { —R gesetzt, so nehmen
sie die Form an:
X = r t sin — (*'i — Ä) sin ö),
y — r i cos ö) — (r 1 — Ä) cos (^j- w), *
oder nach Vertauschung der positiven und negativen Seiten ti
der Coordinatenachsen: A
x = (r x —R) sin tö) — r l sin «), ®
V = (A — #) cos (J± cu} — r y cos «)• d
Diess sind aber die Gleichungen einer gemeinen Pericycloide,
deren wälzender Kreis den Radius r t = Ä + r hat. Wir D
können also als Umkehrung des Satzes III. sagen: x
V. Jede gemeine Epicycloide lässt sich ansehen 11
als eine gemeine Pericycloide, deren ruhen- 11
der Kreis derselbe wie bei der Ep icycloide z
ist und deren wälzender die Summe der Ra- j
dien des gegebenen ruhenden und wälzenden
Kreises zum Halbmesser hat.
s<
Tragen wir also auf der Centrallinie einer gemeinen Epicy-
cloide von B 0 aus (Fig. 27) die Länge Mm i = Ä + r nach
B 0 in 2 ab , so erhalten wir in m 2 den Mittelpunkt des wäl
zenden Kreises der Pericycloide, dessen Halbmesser m 2 B 0 ist.
e
§■
Construction der Tangenten und Normalen an die verlängerte,
gemeine, verkürzte Epi-, Hypo-, Pericysloide. 0 i
Nachdem im Vorigen der Zusammenhang zwischen Punkt,
Linie, Kreis, Ellipse, verlängerter, gemeiner, verkürzter Epi-,
Hypo-, Pericycloide, Cycloide und Evolvente, sowie die Ueber- cl
gänge der einen Curve in die andere gezeigt worden sind,
wenden wir uns zur Aufsuchung der geometrischen Eigen
schaften der Epi-, Hypo- und Pericycloiden, und zwar gehen ^
wir wieder von der verlängerten oder verkürzten Epicycloide
als der ursprünglichen Curve aus. Ihre Gleichungen waren
nach §. 3, 1): ^