o
3*5
Stifte a, c, befinden. Unter dem Umdre
hungspunkte 0, befinde sich eine dritte derglei
chen Spitze b. So stellet also dieses Werk
zeug gleichsam einen dreyspißigen Stangenzirkel
vor, und durch Verschiebung der Hülsen so
wohl, als auch durch gehörige Oeffnung der
beyden Liniale, wird man machen können, daß
zwischen den drey Spitzen a, b, c ein belie
biges Dreyeck enthalten ist. Um nun dieses
Werkzeug zu gegenwärtiger Absicht zu brau
chen, so fasse man auf einem verjüngten Maaß-
stabe, zwischen die drey Spitzen a, b, c die
drey Seiten des Dreyecks ABC, so, Daß die
Weiten ab, bc, ac, denen A.B, BC, A6 ge
rn äß werden. Setze nun den Stangenzirkel
auf die gezogenen Richtungslinien da, dß, ¿7
dergestalt, daß jede Spihe a, b, c auf die
entsprechende Richtungslinie da, äß, 67 zu
stehen komme, mithin das kleine Dreyeck abc
auf dem Meßtische, gegen den Punkt ä, eben
die Lage erhalte, die ,daö Dreyeck ABC gegen
D hat, so werden sich auf dem Meßtische die
Weiten cla, db, de ergeben, welche nach dem
verjüngten Maaßstabe, denen DA, DB, DC
gemäß seyn werden.
Dieses ist ein Verfahren, welches nach der
Versicherung Hrn. Branders, auf dem Felde
sehr geschwind von statten gehet.
Starr